Amazon setzt Visa unter Druck - jetzt steht ein neues Abkommen

Der Handelskonzern Amazon wird auch weiter in vollem Umfang Visa-Karten akzeptieren. Nachdem zwischen den beiden Unternehmen ein Streit um die Höhe der Gebühren entbrannt war, gibt es nun Entwarnung - die beiden Verhandlungspartner haben eine Lösung gefunden.
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"Wir haben kürzlich eine globale Vereinbarung mit Visa getroffen, die es allen Kunden ermöglicht, ihre Visa-Kreditkarten weiterhin in unseren Geschäften zu verwenden", erklärte ein Amazon-Sprecher gegenüber CNBC. "Amazon ist weiterhin bestrebt, seinen Kunden ein Zahlungserlebnis zu bieten, das bequem ist und Auswahlmöglichkeiten bietet."

Die beiden Unternehmen waren zuvor immer stärker über die Höhe der Gebühren für Kreditkartenzahlungen in Streit geraten. Wie sich diese konkret gestalten, ist öffentlich nicht bekannt, klar ist aber durchaus, dass Amazon als dominierende Handelsplattform im Netz versucht, möglichst günstige Provisionen durchzusetzen.

Mehr Druckmöglichkeiten

Amazon kann inzwischen recht problemlos auf verschiedene Druckmittel zurückgreifen. Denn die Abhängigkeit von den großen Kreditkarten-Anbietern nimmt immer stärker ab. Zunehmend können Kunden auf der Plattform auch auf andere Zahlungsmöglichkeiten zurückgreifen - neben den normalen Bankverbindungen stehen hier auch Fintechs wie Klarna zur Verfügung.

Das nutzte Amazon, um Visa ordentlich in Bedrängnis zu bringen. In Singapur und Australien wurden Einkäufe mit der Kreditkarte mit einem Aufschlag von 0,5 Prozent belegt, was die Nutzer dann natürlich schnell zu anderen Bezahloptionen führte. In Großbritannien stand Amazon sogar kurz davor, Visa komplett von seiner Plattform zu werfen. Das konnte nun aber in letzter Minute verhindert werden. Durch die neue Einigung sollen die genannten Maßnahmen nun komplett zurückgenommen werden. Von Seiten Visas war außerdem zu vernehmen, dass man im Zuge des Abkommens auch weitergehende Kooperationen an neuen Bezahlmöglichkeiten vereinbart habe.

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