Das Ende ist nah: NASA setzt einen Termin für den Absturz der ISS
Die noch verbleibende Lebenszeit der Internationalen Raumstation ISS steht nun fest. Nicht einmal mehr zehn Jahre wird der aktuell wichtigste Außenposten der Menschheit im Weltraum noch Bestand haben, wie aus aktuellen NASA-Plänen hervorgeht.
Demnach hat man seitens der US-Raumfahrtagentur die Finanzierung der Raumstation bis ins Jahr 2030 gesichert. Im Januar 2031 soll die ISS dann kontrolliert zum Absturz gebracht werden. Ihr Ende findet sie dann am "Point Nemo", einem bereits etablierten Friedhof für große Raumfahrzeuge. Es handelt sich um den Punkt im Pazifik, der maximal weit von allen bewohnten Landstrichen entfernt ist.
In keine Richtung findet man menschliche Siedlungen, die näher als 2700 Kilometer liegen, wodurch auch kleinere Kursabweichungen kein Risiko bergen. Darüber hinaus sind auch sonstige menschliche Aktivitäten in der Gegend eher Mangelware: So gibt es hier beispielsweise auch keine Schiffahrts- oder Flugrouten, die häufiger genutzt würden. Infografik: Die Raumstation ISS in Zahlen
Die ISS wird ihren Dienst dann über 30 Jahre lang verrichtet haben. Es gab zwar lange Planungen und Vorbereitungen, der Start erfolgte allerdings im Jahr 1998. Aus den ursprünglich zwei Partnern USA und Russland wurden schnell sehr viele mehr - insbesondere, weil die USA einen Teil ihrer 50-prozentigen Beteiligung an Europa, Kanada und Japan abtrat.
Aktuell ist noch unklar, wie es nach dem Ende der ISS-Lebenszeit weitergeht - eine Lösung muss aber gefunden werden. Denn die Raumstation ist in erster Linie eines der wichtigsten wissenschaftlichen Labore der Menschheit. Es handelt sich um den einzigen Ort, an dem Experimente über längere Zeit als einige Sekunden durchgeführt werden können, bei denen die Schwerkraft als Faktor herausgenommen wird. Diese Möglichkeit ist in vielen Bereichen der Physik, Biologie und Medizin von enormer Bedeutung.
Die einzigen konkreten Planungen für den Betrieb von Raumstationen gibt es aktuell von Seiten Chinas. Russland hat mit Abstand die meisten Erfahrungen in dem Bereich, wird bei einem solchen Projekt derzeit aber wohl finanziell an seine Grenzen kommen. Seitens der USA stehen hingegen Raumfahrt-Projekte, die tiefer in den Weltraum hinausreichen, im Mittelpunkt.
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In keine Richtung findet man menschliche Siedlungen, die näher als 2700 Kilometer liegen, wodurch auch kleinere Kursabweichungen kein Risiko bergen. Darüber hinaus sind auch sonstige menschliche Aktivitäten in der Gegend eher Mangelware: So gibt es hier beispielsweise auch keine Schiffahrts- oder Flugrouten, die häufiger genutzt würden. Infografik: Die Raumstation ISS in Zahlen
Die ISS wird ihren Dienst dann über 30 Jahre lang verrichtet haben. Es gab zwar lange Planungen und Vorbereitungen, der Start erfolgte allerdings im Jahr 1998. Aus den ursprünglich zwei Partnern USA und Russland wurden schnell sehr viele mehr - insbesondere, weil die USA einen Teil ihrer 50-prozentigen Beteiligung an Europa, Kanada und Japan abtrat.
Aktuell ist noch unklar, wie es nach dem Ende der ISS-Lebenszeit weitergeht - eine Lösung muss aber gefunden werden. Denn die Raumstation ist in erster Linie eines der wichtigsten wissenschaftlichen Labore der Menschheit. Es handelt sich um den einzigen Ort, an dem Experimente über längere Zeit als einige Sekunden durchgeführt werden können, bei denen die Schwerkraft als Faktor herausgenommen wird. Diese Möglichkeit ist in vielen Bereichen der Physik, Biologie und Medizin von enormer Bedeutung.
Die einzigen konkreten Planungen für den Betrieb von Raumstationen gibt es aktuell von Seiten Chinas. Russland hat mit Abstand die meisten Erfahrungen in dem Bereich, wird bei einem solchen Projekt derzeit aber wohl finanziell an seine Grenzen kommen. Seitens der USA stehen hingegen Raumfahrt-Projekte, die tiefer in den Weltraum hinausreichen, im Mittelpunkt.
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