Viel Energie speichern und freigeben:
Forscher entwickeln Supergummi
Forscher haben ein elastisches Material entwickelt, das große Mengen an Energie aufnehmen und genau in dem Moment wieder freigeben kann, in dem dies benötigt wird. Auf diese Weise lassen sich kinetische Speicher entwickeln, wie sie bisher kaum denkbar waren.
"Stellen Sie sich ein Gummiband vor", sagt Alfred Crosby, Professor für Polymerwissenschaft und -technik an der University of Massachusetts Amherst und Hauptautor des Papers. "Man zieht es zurück, und wenn man es loslässt, fliegt es quer durch den Raum. Nun stellen Sie sich ein Super-Gummiband vor. Wenn man es über einen bestimmten Punkt hinaus dehnt, aktiviert man die im Material gespeicherte zusätzliche Energie. Wenn man dieses Gummiband loslässt, fliegt es eine Meile weit."
Und der Vergleich mit dem Gummiband kommt nicht von ungefähr: Das Material ist im Wesentlichen tatsächlich ein gummiartiger Stoff, in den zahlreiche kleine magnetische Partikel integriert sind. Diese arbeiten in einer Weise zusammen, wie es bei bisher keinem künstlich hergestellten Werkstoff beobachtet wurde. Ähnlich verhalten sich bestenfalls einige wenige Systeme in der Natur - wie etwa das Zuschnappen der Venusfliegenfalle oder auch die Fallenkiefer mancher Ameisenarten.
Das sprunghafte Absorbieren und Freigeben von Energie in einem Material kennt man bisher eigentlich hauptsächlich von Phasenübergängen zwischen fest, flüssig und gasförmig. Allerdings ist es nicht so einfach, die Energie hierbei wirklich nutzbringend wieder herauszuholen. Das neue Material ist insofern eine besondere Neuerung, deren Potenziale sich noch gar nicht vollständig überblicken lassen. Die Wissenschaftler sind aber durchaus überzeugt, dass sich zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten finden lassen, wenn der Werkstoff erst einmal für den praktischen Einsatz verfügbar ist.
Siehe auch: Clevere Chemie: Gewöhnliche Ziegelsteine werden zum Stromspeicher
Und der Vergleich mit dem Gummiband kommt nicht von ungefähr: Das Material ist im Wesentlichen tatsächlich ein gummiartiger Stoff, in den zahlreiche kleine magnetische Partikel integriert sind. Diese arbeiten in einer Weise zusammen, wie es bei bisher keinem künstlich hergestellten Werkstoff beobachtet wurde. Ähnlich verhalten sich bestenfalls einige wenige Systeme in der Natur - wie etwa das Zuschnappen der Venusfliegenfalle oder auch die Fallenkiefer mancher Ameisenarten.
Explosive Freigabe
Auch bei dem neuartigen Gummi kann nach und nach durch das Zuführen von Energie ein immer weiter steigendes Niveau aufgebaut werden. Und dieses entlädt sich anders als beispielsweise bei einem Strom- oder Wärmespeicher eben nicht nach und nach, sondern mit einem regelrecht explosiven Moment.Das sprunghafte Absorbieren und Freigeben von Energie in einem Material kennt man bisher eigentlich hauptsächlich von Phasenübergängen zwischen fest, flüssig und gasförmig. Allerdings ist es nicht so einfach, die Energie hierbei wirklich nutzbringend wieder herauszuholen. Das neue Material ist insofern eine besondere Neuerung, deren Potenziale sich noch gar nicht vollständig überblicken lassen. Die Wissenschaftler sind aber durchaus überzeugt, dass sich zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten finden lassen, wenn der Werkstoff erst einmal für den praktischen Einsatz verfügbar ist.
Siehe auch: Clevere Chemie: Gewöhnliche Ziegelsteine werden zum Stromspeicher
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