App Store-Regel vs. Wettbewerb:
Microsoft wettert kräftig gegen Apple
Im Streit Epic Games gegen Apple ist die Einlassung von Microsoft in dem Gerichtsstreit öffentlich geworden. Dabei wird klar, wie harsch Microsoft gegen Apple wettert und wie sehr sich der Konzern - vermutlich - mit in den Streit einbringen wird. Eigennützig ist das natürlich nicht.
Microsoft sagt dabei ziemlich deutlich, dass, wenn Apple jetzt nicht gestoppt wird, das "kartellrechtlich kritische Verhalten nur noch schlimmer werden wird". Das berichtet das Online-Magazin Apple Insider. Microsoft hatte sich dabei in einer Stellungnahme zur Unterstützung von Epic Games bei dessen Berufung gegen Apple geäußert (wir berichteten). Microsoft bringt sich dabei nun stark mit ein und argumentiert, dass "die potenziellen kartellrechtlichen Probleme weit über das Gaming hinausgehen".
Microsoft erläutert, wie die Konzern-eigene "einzigartige - und ausgewogene - Perspektive auf die rechtlichen, wirtschaftlichen und technologischen Fragen, die dieser Fall mit sich bringt, beschreibt". Als Unternehmen, das wie Apple sowohl Hardware als auch Software vertreibt, hat Microsoft nach eigenen Angaben ein Interesse daran, das Kartellrecht zu unterstützen.
Microsoft ist daher sicher, dass, wenn das ursprüngliche Urteil bestätigt wird, das Ergebnis sein könnte, dass "Apple von der verdienten kartellrechtlichen Prüfung isoliert und weiteres schädliches Verhalten ermutigt werde". Das Unternehmen schlussfolgert weiter, dass dies bedeuten würde, dass "Innovation Dritter darunter leiden wird". Es wird erwartet, dass Apple nicht vor März mit einer Antwort auf die Berufung reagieren wird.
Siehe auch:
Epic Games trollt Apple mit einem "1984" Fortnite-Video
Microsoft erläutert, wie die Konzern-eigene "einzigartige - und ausgewogene - Perspektive auf die rechtlichen, wirtschaftlichen und technologischen Fragen, die dieser Fall mit sich bringt, beschreibt". Als Unternehmen, das wie Apple sowohl Hardware als auch Software vertreibt, hat Microsoft nach eigenen Angaben ein Interesse daran, das Kartellrecht zu unterstützen.
Apple als Gatekeeper
Apple würde dabei aktuell seine "außerordentliche Gatekeeper-Macht" nutzen, was Microsoft im gemeinsamen Kampf mit Epic Games jetzt öffentlich kritisiert. Der Richter im ursprünglichen Prozess hätte dabei falsch gehandelt, wodurch Microsoft die Berufung für die ganze Branche als wichtig ansieht. "Der Online-Handel und die zwischenmenschlichen Beziehungen laufen in erheblichem Maße und manchmal überwiegend über iOS-Geräte", so Microsoft.Zu viele Bereiche, zu viel Macht
"Nur wenige Unternehmen, vielleicht keines seit AT&T Inc. ("AT&T") auf dem Höhepunkt seines Telefonmonopols, haben das System kontrolliert, durch das eine so große Bandbreite an wirtschaftlichen Aktivitäten fließt", so erklärt es Microsoft in der Stellungnahme. "Über den App-Vertrieb und In-App-Zahlungslösungen hinaus - die angrenzenden Märkte, um die es in diesem Fall direkt geht - bietet Apple mobile Zahlungen, Musik, Filme und Fernsehen, Werbung, Spiele, Gesundheitsüberwachung, Web-Browsing, Messaging, Video-Chat, Nachrichten, Cloud-Speicher, E-Books, Smart-Home-Geräte, Wearables und vieles mehr an", heißt es in Microsofts Einreichung.Microsoft ist daher sicher, dass, wenn das ursprüngliche Urteil bestätigt wird, das Ergebnis sein könnte, dass "Apple von der verdienten kartellrechtlichen Prüfung isoliert und weiteres schädliches Verhalten ermutigt werde". Das Unternehmen schlussfolgert weiter, dass dies bedeuten würde, dass "Innovation Dritter darunter leiden wird". Es wird erwartet, dass Apple nicht vor März mit einer Antwort auf die Berufung reagieren wird.
Siehe auch:
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