Tesla-Rückruf ausgeweitet:
Jetzt mehr als 650.000 Fahrzeuge betroffen
Tesla hat laut Medienberichten die freiwillige Rückrufaktion von Model 3 und Model S nun auf China ausgeweitet. Es geht um einen Defekt an dem Kofferraum-Verriegelungssystem und möglichen Problemen mit der Rückfahrkamera.
Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Tesla Motors in den USA fast eine halbe Million Fahrzeuge zurück in die Werkstätten ruft. Inzwischen weitet sich die Rückrufaktion aus - rund 200.000 weitere Fahrzeuge, die in der Gigafactory Shanghai gebaut wurden, müssen ebenfalls zur Reparatur. Wie jetzt die Nachrichtenagentur Reuters meldet, wurde der Rückruf bei der chinesischen Marktaufsichtsbehörde für rund 20.000 importierte Model S und 36.000 importierte Model 3 gestartet. Zudem sollen rund 144.000 Model 3 betroffen sein, die in Shanghai produziert wurden. Solche Modelle wurden auch nach Deutschland beziehungsweise allgemein nach Europa verschifft.
Zwar kann man aktuell beim in Deutschland zuständigen Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) noch nichts über eine freiwillige Rückrufaktion von Tesla finden, aber das dürfte jetzt nur noch eine Frage der Zeit sein.
Die Rede ist dabei von einer möglicherweise falsch ausgerichteten vorderen Kofferraumverriegelung. Durch den Einbau könnte es sein, dass sich die Motorhaube beim Model S während der Fahrt öffnet, was so zu schweren Unfällen führen könnte. Laut Schätzungen von Tesla könnten rund 14 Prozent aller zurückgerufenen Model S von dem Problem betroffen sein, daher will man nun alles überprüfen.
Die Rückrufaktion in China wird mit denselben beiden Fehlern begründet. In allen Fällen benachrichtigt Tesla die betroffenen Besitzer. Tesla wird jedes Fahrzeug überprüfen und bei Bedarf die Verriegelung beziehungsweise den Kabelbaum der Rückfahrkamera reparieren.
Mehr zu Tesla:
Zwar kann man aktuell beim in Deutschland zuständigen Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) noch nichts über eine freiwillige Rückrufaktion von Tesla finden, aber das dürfte jetzt nur noch eine Frage der Zeit sein.
Die Rede ist dabei von einer möglicherweise falsch ausgerichteten vorderen Kofferraumverriegelung. Durch den Einbau könnte es sein, dass sich die Motorhaube beim Model S während der Fahrt öffnet, was so zu schweren Unfällen führen könnte. Laut Schätzungen von Tesla könnten rund 14 Prozent aller zurückgerufenen Model S von dem Problem betroffen sein, daher will man nun alles überprüfen.
Zurück in die Werkstatt
Nach den bisherigen Meldungen gab es aber noch keine Unfälle, die auf das Einbau-Problem zurückzuführen waren. Der zweite Fehler betrifft das Model 3. Der Fehler kann beim Model 3 dazu führen, dass durch das reguläre Öffnen und Schließen des Kofferraums der Kabelbaum zur Befestigung der Rückfahrkamera beschädigt werden könnte. Das wiederum kann zu einem unerwarteten Ausfall der Kamera führen. Beim Model 3 glaubt Tesla, dass nur jedes 100. Fahrzeug von dem Problem betroffen sein könnte.Die Rückrufaktion in China wird mit denselben beiden Fehlern begründet. In allen Fällen benachrichtigt Tesla die betroffenen Besitzer. Tesla wird jedes Fahrzeug überprüfen und bei Bedarf die Verriegelung beziehungsweise den Kabelbaum der Rückfahrkamera reparieren.
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