Malaysia droht Streaming-Piraten mit bis zu 20 Jahren Haft

Nicht nur legale Video-Streaming-Dienste sind immer beliebter geworden. Auch deren illegale Varianten sind nach wie vor durchaus häufiger anzutreffen. In Malaysia greift man deshalb jetzt mit neuen drakonischen Strafen gegen die Betreiber illegaler Streaming-Services durch. Wie TorrentFreak meldet, hat das Repräsentantenhaus in Malaysia jüngst neue Änderungen an der Urheberrechtsgesetzgebung des Landes beschlossen, die die Einführung von drastischen Strafen vorsehen. Es geht dabei vor allem darum, all Jene abzuschrecken, die das illegale Streaming von urheberrechtlich geschütztem Material fördern oder ermöglichen.

Strafen sollen auch Plattformanbieter auf Linie bringen

Gemeint sind natürlich Betreiber von illegalen Streaming-Diensten, aber auch die Anbieter von Geräten oder Software, die dies ermöglichen, oder Menschen, die entsprechende Angebote bewerben. Die Formulierung der jetzt beschlossenen Ergänzung des Urheberrechtsgesetzes von Malaysia ist offenbar mit voller Absicht sehr allgemein gehalten, um dann in den individuellen Fällen umfangreiche Maßnahmen ergreifen zu können.

Die Autoren der neuen Regelungen schließen bei der Androhung der massiven Strafen ausdrücklich auch Personen ein, die keine kommerziellen Absichten verfolgen. Selbst dann, wenn also nicht versucht wird, Geld mit illegalen Streams zu verdienen, können die Behörden gegen mutmaßliche Urheberrechtsverletzungen durch Streaming geschützter Inhalte vorgehen.

Die möglichen Strafen fallen durchaus empfindlich aus. Es werden mindestens 10.000 Ringgit (umgerechnet 2100 Euro) fällig, wobei die Obergrenze für jeden Verstoß bei 200.000 Ringgit (umgerechnet knapp 42.000 Euro) liegt. Allerdings können in schweren Fällen bis zu 20 Jahre Haft drohen, wenn ein Gericht zu dem Schluss kommt, dass das Urheberrecht durch illegales Streaming in besonderer Schwere verletzt wurde.

Die neuen Regelungen sollen übrigens auch dafür sorgen, dass sogar die Betreiber von Cloud-Diensten oder anderen Plattformen von Strafen betroffen sein könnten, wenn sie von Dritten für den Aufbau von illegalen Streaming-Angeboten verwendet werden. Die Firmen und ihre Mitarbeiter sollen so gezwungen werden, alle möglichen Maßnahmen gegen derartige Angebote zu ergreifen.

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