James Webb-Vorfall: 2 Wochen verschwiegen, schwere Erschütterung
Vor Kurzem konnten wir über einen "Vorfall" berichten, der bei der Montage des James-Webb-Teleskops auf die Trägerrakete passiert war, Details gab es aber nicht. Jetzt zeigt sich, dass der Vorfall keineswegs erst vor Kurzem passiert ist und wohl große Sorgen bereitet.
Demnach ereignete sich der Zwischenfall in der Satellitenvorbereitungsanlage in Kourou, Französisch-Guayana. Techniker waren damit beschäftigt, das Teleskop auf dem Adapter für die Trägerrakete zu montieren, mit dem das Observatorium wiederum in die Oberstufe der Ariane-5-Rakete integriert wird. Bei diesem Arbeitsschritt hatte sich dann "plötzlich und ungeplant" ein Spanngurt gelöst, der die Montagearbeiten erleichtern sollte. Die Folge: Das gesamte Teleskop wurde erschüttert. Wie die US-Weltraumagentur an dieser Stelle betont, unterlagen alle Arbeitsschritte der Kontrolle des ausführenden Unternehmens Arianespace.
Siehe auch: Weltraum-Teleskop - Der große Hubble-Nachfolger James Webb ist fertig
Auf den letzten Metern auf der Erde passiert ein schwerer Vorfall
Der Weg des James-Webb-Teleskops ist steinig und schwer, doch jetzt soll das ewig verspätete Teleskop endlich im Dezember auf seine Reise zum anvisierten Lagrange-Punkt rund 1,5 Mio. km von der Erde entfernt starten. Dann der Schockmoment: Der Start musste wegen eines "Vorfalls" erneut verschoben werden, Details wollte hier weder die NASA noch die für die Trägerrakete zuständig ESA am gestrigen Dienstag liefern. Der öffentliche Aufschrei war groß, was die US-Weltraumagentur einen Tag später wohl dazu bewegt, doch noch Einblick in das Geschehen zu gewähren. Infografik: James Webb Space Telescope
Demnach ereignete sich der Zwischenfall in der Satellitenvorbereitungsanlage in Kourou, Französisch-Guayana. Techniker waren damit beschäftigt, das Teleskop auf dem Adapter für die Trägerrakete zu montieren, mit dem das Observatorium wiederum in die Oberstufe der Ariane-5-Rakete integriert wird. Bei diesem Arbeitsschritt hatte sich dann "plötzlich und ungeplant" ein Spanngurt gelöst, der die Montagearbeiten erleichtern sollte. Die Folge: Das gesamte Teleskop wurde erschüttert. Wie die US-Weltraumagentur an dieser Stelle betont, unterlagen alle Arbeitsschritte der Kontrolle des ausführenden Unternehmens Arianespace.
Untersuchung läuft schon eine Weile
Dass der Vorfall als durchaus schwer zu betrachten ist, zeigt auch die Tatsache, dass dieser sich bereits zwei Wochen vor der ersten Meldung ereignet hatte. Wie die NASA auf Nachfrage einräumt, hatte man die Öffentlichkeit erst über das Problem informiert, nachdem die anhaltenden Untersuchung einen pünktlichen Start nicht mehr möglich erschienen ließ. "Die NASA und ihre Missionspartner werden nach Abschluss der Tests Ende dieser Woche ein Update geben", so die Verantwortlichen zum aktuellen Stand.Siehe auch: Weltraum-Teleskop - Der große Hubble-Nachfolger James Webb ist fertig
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