Apple zieht gegen Staatstrojaner-Entwickler NSO Group in den Krieg
Der Computerkonzern Apple geht jetzt juristisch gegen einen Hersteller von Staatstrojanern vor. Dem israelischen Unternehmen NSO Group soll die Nutzung sämtlicher Apple-Produkte mit einer Verfügung untersagt werden.
Bei der Sache handelt es sich um eine Art juristischer Trollerei, die aber durchaus effektiv sein kann. Denn mit einer entsprechenden Verfügung könnte man beispielsweise dahin kommen, dass Apple hohe Geldsummen bei dem Malware-Hersteller einfordern kann, wenn dessen Produkte noch einmal auf einem iPhone gefunden werden. Dies dürfte NSO dann vor ein gewisses wirtschaftliches Problem stellen.
NSO ist seit einiger Zeit einer der aktivsten und erfolgreichsten Entwickler von Staatstrojanern. Das Unternehmen versorgt diverse Staaten mit unterschiedlichstem Verständnis von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit - darunter auch bundesdeutsche Behörden - mit Tools, die das Ausspionieren von Zielpersonen über deren Smartphones ermöglichen.
Im Zuge dessen spendet Apple auch 10 Millionen Dollar an die Organisationen Citizen Lab (das an der Universität von Toronto angesiedelt ist) und Amnesty Tech (die Tech-Abteilung Amnesty Internationals), die zuletzt mehrfach Staatstrojaner ausfindig machten und analysierten. Apple will diesen darüber hinaus auch Technik und technische Hilfe kostenlos bereitstellen. Darüber hinaus sollen auch etwaige Einnahmen aus dem juristischen Vorgehen gegen NSO direkt an die Organisationen weitergereicht werden.
Siehe auch:
NSO ist seit einiger Zeit einer der aktivsten und erfolgreichsten Entwickler von Staatstrojanern. Das Unternehmen versorgt diverse Staaten mit unterschiedlichstem Verständnis von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit - darunter auch bundesdeutsche Behörden - mit Tools, die das Ausspionieren von Zielpersonen über deren Smartphones ermöglichen.
Spenden für Bürgerrechtler
"Staatlich geförderte Akteure wie die NSO Group geben Millionen von Dollar für hochentwickelte Überwachungstechnologien aus, ohne dass eine wirksame Rechenschaftspflicht besteht. Das muss sich ändern", sagte Apples Chef-Softwareentwickler Craig Federighi. Man habe sich daher bei Apple entschieden, nicht mehr nur mit besseren technischen Schutzmaßnahmen gegen diese Entwickler von Malware vorzugehen.Im Zuge dessen spendet Apple auch 10 Millionen Dollar an die Organisationen Citizen Lab (das an der Universität von Toronto angesiedelt ist) und Amnesty Tech (die Tech-Abteilung Amnesty Internationals), die zuletzt mehrfach Staatstrojaner ausfindig machten und analysierten. Apple will diesen darüber hinaus auch Technik und technische Hilfe kostenlos bereitstellen. Darüber hinaus sollen auch etwaige Einnahmen aus dem juristischen Vorgehen gegen NSO direkt an die Organisationen weitergereicht werden.
Siehe auch:
Thema:
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- Ein Jahr Liquid Glass: Was bleibt von Apples kritisierter UI-Optik?
- iPhone Ultra: Leaks zeigen erste Dummies des Klapp-Smartphones
- MacBook Neo: Apples Einsteiger-Notebook bleibt auch teurer attraktiv
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
- iPadOS 27: Erste Blicke auf Apples neues Tablet-Betriebssystem
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
MiezMau -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Nur heute: 13 Weekend-Deals bei Media Markt & Saturn, die sich lohnen
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- PC-Gaming: Steam scheffelt mehr Geld als je zuvor - aus zwei Gründen
- Zen 6: AMD verkündet Start erster CPUs - Endanwender müssen warten
- Klage gegen Microsoft: Xbox-Nutzer gewinnt seinen Account zurück
- Apple verklagt OpenAI: Streit um geheime Hardware-Pläne eskaliert
- GeForce RTX 5090 SE: Nvidia plant angeblich günstigere Premium-GPU
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen