Activision-CEO soll Vergewaltiger gedeckt haben - Rufe nach Rücktritt
Es sah zuletzt so aus, als würde Activision Blizzard den Skandal rund um sexuelle Belästigung und Diskriminierung in den Griff bekommen. Doch nun bricht alles wieder auf und im Mittelpunkt steht CEO Bobby Kotick. Denn dieser weiß wohl seit Jahren, dass es zu solchen Vorfällen kam.
Deckte Bobby Kotick Mitarbeiter, die sich sexueller Diskriminierung, Belästigung und sogar Vergewaltigung schuldig gemacht haben? Das ist im Wesentlichen der Vorwurf an den Chief Executive Officer von Activision Blizzard. Denn das Wall Street Journal (WSJ) hat aufgedeckt, dass Kotick bereits vor Jahren mit schwerwiegenden Verstößen konfrontiert war - und nichts unternahm.
CEO Bobby Kotick
Und die Vorwürfe könnten nicht schwerwiegender sein: Denn 2016 und 2017 wurde eine ehemalige Mitarbeiterin von Sledgehammer Games von einem Vorgesetzten gleich zwei Mal vergewaltigt, und zwar nachdem sie zuvor bei Arbeits-Events unter Druck gesetzt wurde, zu viel Alkohol zu konsumieren. Die Mitarbeiterin soll diese Angriffe auch intern gemeldet haben, einen hat sie auch bei der Polizei zur Anzeige gebracht.
Damit fällt aber ein immer schieferes Licht auf den Chef des Publishers: Denn Kotick hat in den vergangenen Monaten immer wieder beteuert, dass er nicht von sexuellem Verhalten wusste. Das kann und muss man mittlerweile als Lüge bezeichnen. Das WSJ hat auch noch weitere Dokumente einsehen können, die Koticks öffentliche Reaktionen in einem anderen Licht erscheinen lassen. Das WSJ schreibt: "Einige ausscheidende Mitarbeiter, denen Fehlverhalten vorgeworfen wurde, wurden bei ihrem Abgang gelobt, während ihre Kollegen gebeten wurden, über die Angelegenheiten zu schweigen."
Es ist deshalb nicht überraschend, dass der Ruf nach einem Rücktritt Koticks immer lauter wird: Es gab Vor-Ort-Proteste von Activision Blizzard-Mitarbeitern, viele machten ihrem Ärger auch auf Twitter unter dem Hashtag #firebobbykotick Luft.
Siehe auch:
CEO Bobby Kotick
Und die Vorwürfe könnten nicht schwerwiegender sein: Denn 2016 und 2017 wurde eine ehemalige Mitarbeiterin von Sledgehammer Games von einem Vorgesetzten gleich zwei Mal vergewaltigt, und zwar nachdem sie zuvor bei Arbeits-Events unter Druck gesetzt wurde, zu viel Alkohol zu konsumieren. Die Mitarbeiterin soll diese Angriffe auch intern gemeldet haben, einen hat sie auch bei der Polizei zur Anzeige gebracht.
Unter den Teppich gekehrt
Kotick hat 2018 eine E-Mail dazu bekommen, und zwar von einem Anwalt des Opfers. Doch Konsequenzen hatte das keine. Activision wollte die Angelegenheit außergerichtlich aus der Welt schaffen. Der CEO informierte den Aufsichtsrat des Publishers weder über die Vergewaltigungen noch über die außergerichtliche Einigung.Damit fällt aber ein immer schieferes Licht auf den Chef des Publishers: Denn Kotick hat in den vergangenen Monaten immer wieder beteuert, dass er nicht von sexuellem Verhalten wusste. Das kann und muss man mittlerweile als Lüge bezeichnen. Das WSJ hat auch noch weitere Dokumente einsehen können, die Koticks öffentliche Reaktionen in einem anderen Licht erscheinen lassen. Das WSJ schreibt: "Einige ausscheidende Mitarbeiter, denen Fehlverhalten vorgeworfen wurde, wurden bei ihrem Abgang gelobt, während ihre Kollegen gebeten wurden, über die Angelegenheiten zu schweigen."
Es ist deshalb nicht überraschend, dass der Ruf nach einem Rücktritt Koticks immer lauter wird: Es gab Vor-Ort-Proteste von Activision Blizzard-Mitarbeitern, viele machten ihrem Ärger auch auf Twitter unter dem Hashtag #firebobbykotick Luft.
Siehe auch:
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