Epic macht Google so Angst, dass man "Fortnite Task Force" gründet
Epic Games kämpft mit allen Mitteln gegen die dominante Stellung der großen App-Stores. Jetzt wurde bekannt, dass Google aus Sorge um mögliche Folgen eine eigene "Fortnite Task Force" gegründet hat, um Attacken gegen den Play Store abzuwehren.
Anstoß des Ärgers: Google will nicht, dass Epic Games die Provision umgeht
Ihren Anfang nahm die "Fortnite Task Force" von Google, kurz nachdem Epic Games im Jahr 2018 seinen eigenen Android-Game-Store vorgestellt und damit eine alternative Anlaufstelle für den Download von Fortnite geschaffen hatte. Dass die Gruppe dabei zu täglichen Treffen zusammenkam, zeigt wohl sehr deutlich, welchen Stellenwert die Auseinandersetzung im internen hatte - für den Konzern standen schließlich Play Store-Provisionen von 30 Prozent für In-Game-Käufe auf dem Spiel.
Wie Epic Games in den juristischen Dokumenten ausführt, habe die Gruppe deshalb unter anderem die Taktik erarbeitet, einen Fokus darauf zu legen, die Installation des Spiels außerhalb des Play Stores als Sicherheitsrisiko darzustellen. Der schwere Vorwurf: Das Unternehmen soll aus diesem Grund Lücken im alternativen Launcher von Epic Games bereits nach neun Tagen, statt der branchenüblichen 90 Tage, bekannt gemacht haben, obwohl ein entsprechendes Update bereits ausgeliefert wurde.
Dass es Google dabei nicht um den Schutz seiner Nutzer ging, soll ein weiteres internes Dokument aufzeigen. In einer E-Mail des Leiters der Android-Sicherheitsabteilung, die dem Gericht vorgelegt wurde, bezeichnet dieser die von seinem Unternehmen gewählte Formulierung zu Lücken im alternativen Launcher von Epic Games als "unangemessen bedrohlich".
Download Epic Games Launcher - Client für PC-Spiele
Bei Google geht die Panik um, dass Epic Games eine Welle lostritt
Die Geschichte der gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Google und Epic Games ist lang und hitzig. Jetzt liefert ein Gerichtsdokument laut Bericht von Bloomberg (via Androidpolice) einen guten Blick hinter die Kulissen. Demnach waren bei Google die Sorgen um die Auswirkungen auf das Geschäft mit dem Play Store so groß, dass eine eigene Arbeitsgruppe damit beauftragt wurde, Gegenmaßnahmen zu entwickeln.
Anstoß des Ärgers: Google will nicht, dass Epic Games die Provision umgeht
Ihren Anfang nahm die "Fortnite Task Force" von Google, kurz nachdem Epic Games im Jahr 2018 seinen eigenen Android-Game-Store vorgestellt und damit eine alternative Anlaufstelle für den Download von Fortnite geschaffen hatte. Dass die Gruppe dabei zu täglichen Treffen zusammenkam, zeigt wohl sehr deutlich, welchen Stellenwert die Auseinandersetzung im internen hatte - für den Konzern standen schließlich Play Store-Provisionen von 30 Prozent für In-Game-Käufe auf dem Spiel.
Wie Epic Games in den juristischen Dokumenten ausführt, habe die Gruppe deshalb unter anderem die Taktik erarbeitet, einen Fokus darauf zu legen, die Installation des Spiels außerhalb des Play Stores als Sicherheitsrisiko darzustellen. Der schwere Vorwurf: Das Unternehmen soll aus diesem Grund Lücken im alternativen Launcher von Epic Games bereits nach neun Tagen, statt der branchenüblichen 90 Tage, bekannt gemacht haben, obwohl ein entsprechendes Update bereits ausgeliefert wurde.
"Du bist schuld", "nein du bist schuld"
"Stattdessen wollte Google ohne Rücksicht auf die Sicherheit der Nutzer ‘die Nachricht schnell verbreiten'", so der Vorwurf von Epic Games. Das Unternehmen wolle "Entwickler davon abhalten, außerhalb von Google Play zu agieren und das Monopol über den Vertrieb von Android-Apps aufrechterhalten".Epic Games trollt Apple mit einem "1984" Fortnite-Video
Dass es Google dabei nicht um den Schutz seiner Nutzer ging, soll ein weiteres internes Dokument aufzeigen. In einer E-Mail des Leiters der Android-Sicherheitsabteilung, die dem Gericht vorgelegt wurde, bezeichnet dieser die von seinem Unternehmen gewählte Formulierung zu Lücken im alternativen Launcher von Epic Games als "unangemessen bedrohlich".
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