AMD: Nächstes Rekord-Quartal und das wird auch so weitergehen
Noch vor wenigen Jahren hätte es wohl kaum jemanden gegeben, der AMD einen solchen Siegeszug zugetraut hätte: Das Unternehmen hat schon wieder Rekordergebnisse erarbeitet und parallel Grundlagen dafür gelegt, dass es weiter nach oben gehen kann.
Für das dritte Geschäftsquartal vermeldete AMD jetzt einen Umsatz von 4,31 Milliarden Dollar. Das sind immerhin 54 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Zum fünften Mal in Folge konnte das Unternehmen somit auf einer Bilanzpräsentation neue Rekord-Einnahmen nennen. Daraus resultierte ein Gewinn von 923 Millionen Dollar, womit man der Milliarden-Marke inzwischen sehr nah kommt.
Das klassische Endkunden-Geschäft mit Prozessoren der Ryzen- und Athlon-Klasse und mit Grafikkarten lief dabei recht ordentlich. 2,4 Milliarden Dollar Umsatz wurden hier verbucht, das sind 44 Prozent mehr als vor einem Jahr. Hier zeigt sich bereits, dass AMD keineswegs nur mit seiner Preispolitik, sondern auch mit überzeugenden Produkten im Konkurrenzkampf mit Intel zurück ist.
Doch nicht nur die langfristigen Verträge sollen dazu beitragen, dass es AMD auch in den kommenden Jahren gut geht. 765 Millionen Dollar steckte der Konzern binnen der letzten drei Monate in die Forschung und Entwicklung. Das ist mehr als je zuvor. Im vergangenen Jahr hatte AMD pro Jahresviertel "nur" etwa 500 Millionen Dollar investiert.
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Das klassische Endkunden-Geschäft mit Prozessoren der Ryzen- und Athlon-Klasse und mit Grafikkarten lief dabei recht ordentlich. 2,4 Milliarden Dollar Umsatz wurden hier verbucht, das sind 44 Prozent mehr als vor einem Jahr. Hier zeigt sich bereits, dass AMD keineswegs nur mit seiner Preispolitik, sondern auch mit überzeugenden Produkten im Konkurrenzkampf mit Intel zurück ist.
Epyc ist episch
Noch deutlicher wird dies allerdings in den Ergebnissen der "Enterprise, Embedded and Semi-Custom"-Sparte. Hier sind es vor allem die angelaufenen Geschäfte mit Betreibern von Datenzentren, die für einen enormen Schub bei den Einnahmen sorgen: Mit 1,9 Milliarden Dollar ist der Bereich zwar noch der kleinere, er dürfte sich aber bald zum Hauptstandbein entwickeln. Denn während Privatkunden recht kurzfristige Kaufentscheidungen treffen, bleiben die lukrativen Enterprise-Kunden in der Regel über längere Zeit erhalten.Doch nicht nur die langfristigen Verträge sollen dazu beitragen, dass es AMD auch in den kommenden Jahren gut geht. 765 Millionen Dollar steckte der Konzern binnen der letzten drei Monate in die Forschung und Entwicklung. Das ist mehr als je zuvor. Im vergangenen Jahr hatte AMD pro Jahresviertel "nur" etwa 500 Millionen Dollar investiert.
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