Von "Whistler" bis "eXPerience":
Windows XP feiert 20. Jubiläum
Microsoft pfeift auf Neptune und Odyssey und macht unter dem Codenamen Whistler lieber alles anders - als Nachfolger von Windows 2000 und Vorgänger von Windows Vista kann man sowieso nicht viel falsch machen. Windows XP wurde heute vor 20 Jahren veröffentlicht.
Für viele wohl bildliches Synonym für Windows XP: 'Bliss' oder 'Grüne Idylle' (Bild: Microsoft)
Bis das neue Windows seinen bekannten Namen bekommt, sollte aber noch einige Zeit und viel Entwicklungsarbeit vergehen - nicht zuletzt auch, weil Microsoft entgegen der eigenen Vorstellungen per Urteil eines US-Gerichts dazu veranlasst wurde, eine ganze Reihe Anpassungen vorzunehmen. OEMs hatten errungen, ab Werk eigene Programme auf dem Desktop platzieren zu können. Für Microsoft wohl noch schmerzlicher: Auch die Möglichkeit, Internet Explorer und Outlook Express aus dem Startmenü zu entfernen, war vor Gericht erstritten worden.
Vor rund 10 Jahren konnte Windows 7 erst Windows XP überholen
Windows XP konnte sich lange recht wacker unter den weltweit genutzten Betriebssystemen halten und bis vor wenigen Jahren immer wieder Werte um die 5 Prozent erringen. Zum heutigen Ehrentag muss sich der Windows-Oldtimer aber mit 0,3 Prozent zufriedengeben - am Tische der Top-10-Desktop-Betriebssysteme darf man damit aber immer noch Platz nehmen. Zu guter Letzt eine Sache, die wir erfolgreich verdrängt hatten, hier aber nochmal in Erinnerung rufen wollen: Ja, XP steht tatsächlich für … "eXPerience".
Die Entwicklungsgeschichte fußt auf einer blöden Idee
Der Ehrentag von Windows XP ist ein perfekter Zeitpunkt, um in Erinnerungen zu schwelgen. Denn die durchaus erfolgreiche Geschichte des Betriebssystems war nur dank des Misserfolgs zweier anderer Ideen zustande gekommen. Microsoft hatte Windows 2000 eigentlich mit den Projekten Neptun für Endverbraucher und Odyssey für Unternehmen getrennt weiterentwickeln wollen. Neptun hatte es 1999 noch in einen Beta-Test geschafft, bevor die Entwickler jedoch die Reißleine zogen. Die Folge: Die Entwicklungsarbeiten wurden in einen Topf geworfen, das Projekt Whistler war geboren.
Für viele wohl bildliches Synonym für Windows XP: 'Bliss' oder 'Grüne Idylle' (Bild: Microsoft)
Bis das neue Windows seinen bekannten Namen bekommt, sollte aber noch einige Zeit und viel Entwicklungsarbeit vergehen - nicht zuletzt auch, weil Microsoft entgegen der eigenen Vorstellungen per Urteil eines US-Gerichts dazu veranlasst wurde, eine ganze Reihe Anpassungen vorzunehmen. OEMs hatten errungen, ab Werk eigene Programme auf dem Desktop platzieren zu können. Für Microsoft wohl noch schmerzlicher: Auch die Möglichkeit, Internet Explorer und Outlook Express aus dem Startmenü zu entfernen, war vor Gericht erstritten worden.
Luna kennt fast jeder
Für viele Nutzer wohl eindrücklicher Teil ihrer Erinnerung an Windows XP: Die neue Benutzeroberfläche Luna war eine deutliche Abkehr vom Aussehen früherer Windows Versionen. Statt Grau wird Blau die Standard-Akzentfarbe des Systems, das Startmenü darf in knalligem Grün strahlen. Am Ende ist es aber wohl ganz klar ein Teil des neuen Desktops, der für viele wohl nie in Vergessenheit geraten wird: der ikonische Bildschirmhintergrund "Grüne Idylle", Englisch schlicht "Bliss".
Vor rund 10 Jahren konnte Windows 7 erst Windows XP überholen
Windows XP konnte sich lange recht wacker unter den weltweit genutzten Betriebssystemen halten und bis vor wenigen Jahren immer wieder Werte um die 5 Prozent erringen. Zum heutigen Ehrentag muss sich der Windows-Oldtimer aber mit 0,3 Prozent zufriedengeben - am Tische der Top-10-Desktop-Betriebssysteme darf man damit aber immer noch Platz nehmen. Zu guter Letzt eine Sache, die wir erfolgreich verdrängt hatten, hier aber nochmal in Erinnerung rufen wollen: Ja, XP steht tatsächlich für … "eXPerience".
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