La Palma: Hunde von Lava eingeschlossen - Drohnenrettung geplant
Der Vulkan-Ausbruch auf der Kanaren-Insel La Palma sorgte nicht nur dafür, dass zahlreiche Menschen evakuiert werden mussten. Seit Tagen fiebern viele Leute auch mit vier Hunden mit - für die es nun aber einen Rettungsversuch mit Drohnen geben soll.
Die Vierbeiner sind von zwei Lava-Strömen auf einem Grundstück eingeschlossen worden und harren dort nun schon seit vielen Tagen aus. Ein Tierschutzverein hatte die Hunde entdeckt und versucht seitdem ihre Leben zu retten. Unterstützung erhalten sie dabei vom Unternehmen Aerocámaras, das sich auf verschiedene Drohnen-Operationen spezialisiert hat - meist geht es hier allerdings um die Anfertigung von Luftaufnahmen.
Kürzlich ist ein Team der Firma nach La Palma gereist und setzt bereits eine Drohne, die für den Transport von Nutzlasten konzipiert ist, ein, um die Tiere mit Futter und Wasser zu versorgen. Parallel dazu führte man auch Erkundungsflüge mit Infrarot-Kameras durch, die klarmachten, dass es keinen Weg mehr gibt, der frei von Lava zu dem Grundstück führen würde. Und es ist auch klar, dass irgendwann der Zeitpunkt gekommen sein wird, an dem das Gebiet so von der Lava und den giftigen Dämpfen in Mitleidenschaft gezogen worden ist, dass die Hunde sterben werden.
Sie sitzen fest
Es ist noch völlig unklar, wie die Hunde auf die Drohnen reagieren werden. Man will aber versuchen, sie mit einem Transportnetz zu fangen und einzeln abzutransportieren. Das muss ziemlich schnell gehen. Denn die Flugsysteme können mit der Last eines Hundes nur wenige Minuten in der Luft bleiben. Gelingt es also, eines der Tiere ins Netz zu bekommen, muss man schnell aufsteigen und im direkten Flug sicheres Gelände ansteuern. Tests sollen in den kommenden Tagen stattfinden, wann genau der richtige Rettungsversuch startet, ist derzeit noch nicht klar. Nach allem, was bisher bekannt ist, wäre es das erste Mal, dass Tiere auf diese Weise aus einer misslichen Lage befreit werden.
Siehe auch:
Kürzlich ist ein Team der Firma nach La Palma gereist und setzt bereits eine Drohne, die für den Transport von Nutzlasten konzipiert ist, ein, um die Tiere mit Futter und Wasser zu versorgen. Parallel dazu führte man auch Erkundungsflüge mit Infrarot-Kameras durch, die klarmachten, dass es keinen Weg mehr gibt, der frei von Lava zu dem Grundstück führen würde. Und es ist auch klar, dass irgendwann der Zeitpunkt gekommen sein wird, an dem das Gebiet so von der Lava und den giftigen Dämpfen in Mitleidenschaft gezogen worden ist, dass die Hunde sterben werden.
Sie sitzen fest
Einzigartiges Vorhaben
Mit einem Hubschrauber kann man die Vierbeiner nicht herausholen, Flüge über der Lavazone sind untersagt, da die Ausgasungen die Antriebsmechanik zu sehr belasten und das Risiko für Menschen zu groß wäre. Daher wollen die Aerocámaras-Mitarbeiter versuchen, die Hunde mit Drohnen zu retten. Das wird allerdings auch nicht leicht, da man den Tieren nicht einfach sagen kann, dass sie sich in eine Transport-Vorrichtung setzen sollen.Es ist noch völlig unklar, wie die Hunde auf die Drohnen reagieren werden. Man will aber versuchen, sie mit einem Transportnetz zu fangen und einzeln abzutransportieren. Das muss ziemlich schnell gehen. Denn die Flugsysteme können mit der Last eines Hundes nur wenige Minuten in der Luft bleiben. Gelingt es also, eines der Tiere ins Netz zu bekommen, muss man schnell aufsteigen und im direkten Flug sicheres Gelände ansteuern. Tests sollen in den kommenden Tagen stattfinden, wann genau der richtige Rettungsversuch startet, ist derzeit noch nicht klar. Nach allem, was bisher bekannt ist, wäre es das erste Mal, dass Tiere auf diese Weise aus einer misslichen Lage befreit werden.
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