Nichts klappt: Pannenkapsel Starliner bleibt für Boeing eine Katastrophe
Für Boeing ist Weltraum auch Prestige, die anhaltenden Pannen rund um Starliner lassen das Unternehmen aber ziemlich peinlich dastehen. Jetzt ist klar: Auch in diesem Jahr wird es nichts mit der Kapsel, die eigentlich schon längst Menschen zur ISS bringen soll.
Die NASA ist vermutlich sehr glücklich darüber, dass SpaceX seit Mai 2020 mit seiner Crew-Dragon einen Weg zur ISS eröffnet, der auf amerikanischem Boden seinen Anfang nimmt - war man doch über Jahre auf das Mitfliegen auf russischen Raketen angewiesen. Eigentlich hatte die Weltraumagentur gehofft, schon längst mit dem Boeing Starliner eine zweite US-amerikanische Startoption nutzen zu können. Doch die Pannenserie beim zweiten Partner, der im Staatsauftrag Menschen zur ISS bringen sollte, will einfach nicht abreißen.
Zuletzt konnten wir im August darüber berichten, dass nach einem langen Umbau der Hardware und Software eigentlich die Bewährungsprobe für Starliner angesetzt worden war. Dabei sollte die Kapsel - noch unbemannt - endlich alle Schritte von Rendezvous bis Wiedereintritt durchlaufen. War man beim ersten Versuch im Jahr 2019 im Orbit an potenziell katastrophalen Software-Fehlern gescheitert und musste alle Vorhaben abbrechen, konnte man in diesem Jahr nicht einmal die Startrampe verlassen. Mehrere Ventile hatten im kritischen Moment ihren Dienst versagt.
Im nächsten Schritt sind die beiden Partner jetzt sehr vorsichtig, sich auf ein neues Startdatum festzulegen. Zusammen mit ULA, dem Hersteller der Trägerrakete Altlas V, wolle man "potenzielle Flugmöglichkeiten" ausloten. Kann Boeing die Probleme beheben, soll sich Starliner dann "um die Osterzeit" zum dritten Mal bewähren.
Zuletzt konnten wir im August darüber berichten, dass nach einem langen Umbau der Hardware und Software eigentlich die Bewährungsprobe für Starliner angesetzt worden war. Dabei sollte die Kapsel - noch unbemannt - endlich alle Schritte von Rendezvous bis Wiedereintritt durchlaufen. War man beim ersten Versuch im Jahr 2019 im Orbit an potenziell katastrophalen Software-Fehlern gescheitert und musste alle Vorhaben abbrechen, konnte man in diesem Jahr nicht einmal die Startrampe verlassen. Mehrere Ventile hatten im kritischen Moment ihren Dienst versagt.
In diesem Jahr geht nichts mehr
Jetzt bestätigen die NASA und Boeing laut Gizmodo, dass man es in diesem Jahr erst gar nicht noch einmal versuchen will. Die Ventilprobleme hatten so viel Zeit in Anspruch genommen, dass andere Starts in der Priorität vorgezogen werden mussten. Damit hatte Starliner jegliche Chance auf einen Start in diesem Jahr verloren.Im nächsten Schritt sind die beiden Partner jetzt sehr vorsichtig, sich auf ein neues Startdatum festzulegen. Zusammen mit ULA, dem Hersteller der Trägerrakete Altlas V, wolle man "potenzielle Flugmöglichkeiten" ausloten. Kann Boeing die Probleme beheben, soll sich Starliner dann "um die Osterzeit" zum dritten Mal bewähren.
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