Cloudflare baut sich neue Server:
Intel ist raus - braucht zu viel Strom
Cloudflare wird in den neuen Servern, die das Unternehmen auf Grundlage der eigenen Bedürfnisse selbst entwickelt, weiterhin nicht auf Intel-Chips setzen. Denn diese würden viel zu viel Strom benötigen, erklärte der zuständige Ingenieur Chris Howells.
Wie verschiedene andere Betreiber großer Datenzentren-Infrastrukturen arbeitet auch Cloudflare schon länger mit eigenen Server-Designs, da die Modelle von der Stange zu viele Kompromisse mit sich bringen. Inzwischen ist man bei der elften Generation angekommen, die seit Mitte 2020 entwickelt wurde. Howells stellte das Ergebnis dieser Arbeit nun vor.
Dabei fällt natürlich direkt ins Auge, dass Cloudflare hier erneut auf AMD-Prozessoren setzt und für den kleineren Intel-Konkurrenten damit als wichtiger Referenzkunde bestehen bleibt. Grundsätzlich hängt das Unternehmen aber nicht an AMD, sondern traf die Entscheidung schlicht auf Grundlage der Daten, die sich in den verschiedenen Tests gezeigt hätten.
"Wir haben Intels neueste Generation an 'Ice Lake'-Xeon-Prozessoren ausprobiert", erklärte Howells. "Intels Chips waren durchaus in der Lage, hinsichtlich ihrer reinen Leistung mit AMD zu konkurrieren, die Energieaufnahme lag pro Server allerdings um einige hundert Watt höher - und das ist eine Menge."
Ebenfalls aus dem Antrieb heraus, den Energieverbrauch zu senken, entschied man sich, die Zahl der SSDs pro Server von drei auf zwei zu senken. Statt der drei Samsung PM983 mit je 960 Gigabyte im Vorgänger-Modell, kommen in den neuen Servern nun jeweils zwei Samsung PM9A3 mit 1,92 Terabyte zum Einsatz. So habe man an dieser Stelle 6 Watt gespart und etwas mehr Performance bekommen. Beim Arbeitsspeicher geht man von 256 Gigabyte DDR4-2933 auf 384 Gigabyte DDR4-3200. Laut Howells erwog man auch den Sprung auf 512 Gigabyte pro Server, doch sei die damit verbundene Performance-Steigerung nur recht klein gewesen und hätte die erheblichen Mehrkosten nicht gerechtfertigt.
Letztlich kann sich AMD hier also über ordentliche Bestellungen freuen. Wie viele Server Cloudflare genau bauen lässt, ist zwar nicht öffentlich vermeldet worden, allerdings hat das Unternehmen weltweit rund 200 Datenzentren, die bestückt werden müssen und von denen aus das Content Delivery Network seinen Kunden kurze Wege zu den Nutzern anbietet.
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Dabei fällt natürlich direkt ins Auge, dass Cloudflare hier erneut auf AMD-Prozessoren setzt und für den kleineren Intel-Konkurrenten damit als wichtiger Referenzkunde bestehen bleibt. Grundsätzlich hängt das Unternehmen aber nicht an AMD, sondern traf die Entscheidung schlicht auf Grundlage der Daten, die sich in den verschiedenen Tests gezeigt hätten.
"Wir haben Intels neueste Generation an 'Ice Lake'-Xeon-Prozessoren ausprobiert", erklärte Howells. "Intels Chips waren durchaus in der Lage, hinsichtlich ihrer reinen Leistung mit AMD zu konkurrieren, die Energieaufnahme lag pro Server allerdings um einige hundert Watt höher - und das ist eine Menge."
Epyc 7713 ist der Sieger
Daher bekam in den neuen Systemen AMDs Epyc 7713 den Zuschlag. Im Vergleich zum zuvor genutzten Epyc 7642 steigt die Zahl der bereitgestellten Rechenkerne von 48 auf 64 pro Chip, währen die TDP-Werte gleich bleiben. AMD erkauft die gleichbleibenden Energiedaten mit einer leichten Absenkung der Taktung, am Ende blieb laut dem Cloudflare-Techniker aber eine Performance-Steigerung um 29 Prozent stehen, so dass sich das Upgrade hier lohnt.Ebenfalls aus dem Antrieb heraus, den Energieverbrauch zu senken, entschied man sich, die Zahl der SSDs pro Server von drei auf zwei zu senken. Statt der drei Samsung PM983 mit je 960 Gigabyte im Vorgänger-Modell, kommen in den neuen Servern nun jeweils zwei Samsung PM9A3 mit 1,92 Terabyte zum Einsatz. So habe man an dieser Stelle 6 Watt gespart und etwas mehr Performance bekommen. Beim Arbeitsspeicher geht man von 256 Gigabyte DDR4-2933 auf 384 Gigabyte DDR4-3200. Laut Howells erwog man auch den Sprung auf 512 Gigabyte pro Server, doch sei die damit verbundene Performance-Steigerung nur recht klein gewesen und hätte die erheblichen Mehrkosten nicht gerechtfertigt.
Letztlich kann sich AMD hier also über ordentliche Bestellungen freuen. Wie viele Server Cloudflare genau bauen lässt, ist zwar nicht öffentlich vermeldet worden, allerdings hat das Unternehmen weltweit rund 200 Datenzentren, die bestückt werden müssen und von denen aus das Content Delivery Network seinen Kunden kurze Wege zu den Nutzern anbietet.
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