iPhone 13: Satelliten-Funktion wird wohl nur für Notfälle bereitstehen
Am Wochenende sorgte eine Information zum iPhone 13 für viel Aufsehen: Denn der renommierte Analyst und Apple-Insider Ming-Chi Kuo konnte in Erfahrung bringen, dass das nächste Apple-Smartphone wohl Satelliten-Telefonie unterstützen wird. Nun wird klarer, was das bedeutet.
Vor Jahren konnte man vor allem in Filmen immer wieder Protagonisten und Bösewichte erleben, die per Handys mit verhältnismäßig riesigen Antennen in abgelegenen Gebieten Telefongespräche führten. In der Praxis scheiterten kommerzielle Sat-Telefonie-Lösungen aber vor allem aufgrund der horrenden Kosten.
Deshalb war die Aufmerksamkeit groß, als bekannt wurde, dass Apple für das iPhone 13 offenbar eine entsprechende Konnektivität plant. So soll das nächste Apple-Smartphone ein Sat-taugliches Modem besitzen, mit dem sich das iPhone 13 mit Low Earth Orbit (LEO)-Satelliten verbinden kann. Das hatte sogleich Spekulationen zur Folge, dass man über das nächste iPhone auf Wunsch an jedem Ort der Welt telefonieren kann.
Derartige Nachrichten werden eine Längenbegrenzung haben, sie werden sich auch farblich von anderen unterscheiden und werden als graue Sprechblasen angezeigt - aktuell sind SMS-Nachrichten grün, iMessages werden blau dargestellt. Solche Nachrichten sollen übrigens auch den "Bitte nicht stören"-Modus ignorieren, damit Notfälle auch tatsächlich gemeldet werden können.
Laut Bloomberg fragt die Funktion auch, um was für eine Art Notfall es sich handelt und wo dieser passiert ist (Auto, Boot, Flugzeug, Feuer). Es wird zudem möglich sein, Informationen zu Standort sowie die medizinische Identifikationsnummer (aus der Health-App) zu versenden. Laut Bloomberg-Informationen ist die iPhone 13-Hardware aber theoretisch auch in der Lage Telefongespräche per Satellit zu führen. Allerdings wird es Notfall-Nachrichten frühestens nächstes Jahr geben, Telefonie womöglich noch später. Siehe auch:
Deshalb war die Aufmerksamkeit groß, als bekannt wurde, dass Apple für das iPhone 13 offenbar eine entsprechende Konnektivität plant. So soll das nächste Apple-Smartphone ein Sat-taugliches Modem besitzen, mit dem sich das iPhone 13 mit Low Earth Orbit (LEO)-Satelliten verbinden kann. Das hatte sogleich Spekulationen zur Folge, dass man über das nächste iPhone auf Wunsch an jedem Ort der Welt telefonieren kann.
Anfangs nur für Notfälle
Das kann man für die Zukunft zwar nicht ausschließen, allerdings wird die Satelliten-Funktionalität nach neuen Informationen von Bloomberg zunächst stark eingeschränkt sein, nämlich auf Notfall-Kommunikation. Dazu kommt, dass hier nicht einmal Sprache zum Einsatz kommt. Denn das Emergency Message via Satellite genannte Feature soll erlauben, Notfalldienste und -kontakte anschreiben zu können, wenn man keine Mobilfunkverbindung hat.Derartige Nachrichten werden eine Längenbegrenzung haben, sie werden sich auch farblich von anderen unterscheiden und werden als graue Sprechblasen angezeigt - aktuell sind SMS-Nachrichten grün, iMessages werden blau dargestellt. Solche Nachrichten sollen übrigens auch den "Bitte nicht stören"-Modus ignorieren, damit Notfälle auch tatsächlich gemeldet werden können.
Laut Bloomberg fragt die Funktion auch, um was für eine Art Notfall es sich handelt und wo dieser passiert ist (Auto, Boot, Flugzeug, Feuer). Es wird zudem möglich sein, Informationen zu Standort sowie die medizinische Identifikationsnummer (aus der Health-App) zu versenden. Laut Bloomberg-Informationen ist die iPhone 13-Hardware aber theoretisch auch in der Lage Telefongespräche per Satellit zu führen. Allerdings wird es Notfall-Nachrichten frühestens nächstes Jahr geben, Telefonie womöglich noch später. Siehe auch:
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Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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