iPhone 14: Satelliten-Notruf jetzt auch für deutsche Kunden nutzbar
Besitzer des neuen Apple iPhone 14 können jetzt auch in Deutschland auf die im September zunächst in Übersee eingeführte Notruffunktion per Satellit zurückgreifen, um im Notfall auch ohne Zugriff auf das Mobilfunknetz Hilfe zu rufen.
Wie Apple heute bekannt gab, wird die Notfall-SOS-Funktion ab sofort auch in Deutschland, Frankreich, Irland und Großbritannien angeboten. Mit ihr können die Besitzer der aktuellen iPhone-Modelle in Bereichen ohne Mobilfunkempfang per Satellit eine Notrufnachricht absetzen, die dann an die zuständigen Behörden und Dienste weitergeleitet wird.
Wie in den USA steht die Notfall-SOS-Funktion auch hierzulande zunächst für einen Zeitraum von zwei Jahren kostenlos zur Verfügung. Danach will Apple das Feature nur noch gegen die Zahlung einer Gebühr bereitstellen. Noch ist offen, wie hoch die Kosten in Zukunft ausfallen werden.
Außerdem ermöglicht der Dienst die Aktualisierung des "Geräte finden"-Standorts. In allen Fällen kann es je nach Wetter und Ort unterschiedlich lange dauern, bis die Informationen an einen Satelliten übertragen werden können. Mittelfristig dürften nach Apple auch andere Anbieter von Smartphones mit ähnlichen Funktionen starten. Samsung soll zum Beispiel an einem solchen Feature für die Galaxy S23-Serie arbeiten.
Bei Huawei wird im Fall des Mate 50 bereits eine Funktion für das Satelliten-gestützte Messaging angeboten, wobei sich die Verfügbarkeit nur auf China beschränkt. Zumindest beim iPhone 14 gab es bereits eine erste "Erfolgsgeschichte", bei der ein Mann nach einem Notruf über die Satelliten-SOS-Funktion aus einer Gefahrensituation gerettet werden konnte.
Er war Anfang Dezember mitten in der Nacht in Alaska mit seinem Fahrzeug liegen geblieben und rief mangels Mobilfunk-Verbindung über die Notfall-SOS-Funktion Hilfe, sodass ihn ein Rettungsteam aus der extrem kalten Umgebung retten konnte. Ein Apple Emergency Response Center hatte den Notruf mit den darin enthaltenen GPS-Daten an die Alaska State Trooper weitergeleitet. Siehe auch:
Wie in den USA steht die Notfall-SOS-Funktion auch hierzulande zunächst für einen Zeitraum von zwei Jahren kostenlos zur Verfügung. Danach will Apple das Feature nur noch gegen die Zahlung einer Gebühr bereitstellen. Noch ist offen, wie hoch die Kosten in Zukunft ausfallen werden.
Notruffunktion fragt Informationen zu Notfall und Position ab
Will man die Funktion nutzen, muss man zunächst eine Reihe von Informationen angeben, wie etwa die Art des Notfalls und der jeweilige Standort. Das Smartphone setzt dann eine Nachricht per Satellit ab, mit der Rettungsdienste und Polizei dann arbeiten können, um die jeweilige Person zu finden und gegebenenfalls zu retten.Außerdem ermöglicht der Dienst die Aktualisierung des "Geräte finden"-Standorts. In allen Fällen kann es je nach Wetter und Ort unterschiedlich lange dauern, bis die Informationen an einen Satelliten übertragen werden können. Mittelfristig dürften nach Apple auch andere Anbieter von Smartphones mit ähnlichen Funktionen starten. Samsung soll zum Beispiel an einem solchen Feature für die Galaxy S23-Serie arbeiten.
Bei Huawei wird im Fall des Mate 50 bereits eine Funktion für das Satelliten-gestützte Messaging angeboten, wobei sich die Verfügbarkeit nur auf China beschränkt. Zumindest beim iPhone 14 gab es bereits eine erste "Erfolgsgeschichte", bei der ein Mann nach einem Notruf über die Satelliten-SOS-Funktion aus einer Gefahrensituation gerettet werden konnte.
Er war Anfang Dezember mitten in der Nacht in Alaska mit seinem Fahrzeug liegen geblieben und rief mangels Mobilfunk-Verbindung über die Notfall-SOS-Funktion Hilfe, sodass ihn ein Rettungsteam aus der extrem kalten Umgebung retten konnte. Ein Apple Emergency Response Center hatte den Notruf mit den darin enthaltenen GPS-Daten an die Alaska State Trooper weitergeleitet. Siehe auch:
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