Paramount+ kommt nach Deutschland - vor allem mit Hilfe von Sky
In den USA ist der Streaming-Markt längst im Overdrive-Modus, praktisch jedes Medienunternehmen hat in den vergangenen Monaten und Jahren ein eigenes Portal gestartet. Nicht alles kommt auch bei uns an, dennoch wünscht sich so mancher die Inhalte der einzelnen Angebote.
Um die Inhalte jener Anbieter, die offiziell nicht in Europa am Markt sind, wird in der Regel auf dem freien Markt geboten, die hier tätigen Anbieter holen sich die Lizenzen auf klassischem Weg. So sind beispielsweise die Star Trek-Serien, die in den USA auf Paramount+ zu sehen sind, bei uns verstreut: Star Trek: Discovery läuft auf Netflix, Picard ist hingegen auf Prime Video zu sehen.
Doch wie DWDL berichtet, will auch Sky zum Konzert der Streaming-Größen aufschließen. Denn der einst klassische Abo-Sender hat Ende Juli eine Partnerschaft mit NBCs Peacock bekannt gegeben, nun konnte man den zweiten großen Fisch ans Land ziehen, nämlich Paramount+.
Das bedeutet, dass die Inhalte von ViacomCBS ab 2022 vor allem via Sky zu sehen sein werden: Abonnenten von Sky Cinema bekommen via Sky Q ab dem nächsten Jahr einerseits Spielfilme von Paramount Pictures geboten, andererseits erhalten sie kostenlos Zugang zu Paramount+.
Andere Sky-Kunden können den Streaming-Dienst allerdings dazubuchen, wie es heißt, wird man Paramount+ auch komplett eigenständig buchen können. Angaben zu den Preisen liegen aber derzeit nicht vor. Eins zu eins lässt sich Paramount+ aber wohl nicht mit dem US-Angebot vergleichen, so werden die zuvor genannten Star Trek-Serien wegen zuvor geschlossener Verträge auch weiterhin bei Netflix und Amazon zu sehen sein.
Fragmentierung des Streaming-Marktes
Im deutschsprachigen Raum gibt es drei bis vier große (Netflix, Disney+, Amazon Prime Video und Sky) und mehrere kleinere Streaming-Portale (Joyn etc.). Im Vergleich zu den USA ist dieses Angebot aber noch übersichtlich, denn in Übersee kommen auch noch HBO Max, NBCs Peacock, Paramount+ und noch einige mehr hinzu.Um die Inhalte jener Anbieter, die offiziell nicht in Europa am Markt sind, wird in der Regel auf dem freien Markt geboten, die hier tätigen Anbieter holen sich die Lizenzen auf klassischem Weg. So sind beispielsweise die Star Trek-Serien, die in den USA auf Paramount+ zu sehen sind, bei uns verstreut: Star Trek: Discovery läuft auf Netflix, Picard ist hingegen auf Prime Video zu sehen.
Doch wie DWDL berichtet, will auch Sky zum Konzert der Streaming-Größen aufschließen. Denn der einst klassische Abo-Sender hat Ende Juli eine Partnerschaft mit NBCs Peacock bekannt gegeben, nun konnte man den zweiten großen Fisch ans Land ziehen, nämlich Paramount+.
Das bedeutet, dass die Inhalte von ViacomCBS ab 2022 vor allem via Sky zu sehen sein werden: Abonnenten von Sky Cinema bekommen via Sky Q ab dem nächsten Jahr einerseits Spielfilme von Paramount Pictures geboten, andererseits erhalten sie kostenlos Zugang zu Paramount+.
Andere Sky-Kunden können den Streaming-Dienst allerdings dazubuchen, wie es heißt, wird man Paramount+ auch komplett eigenständig buchen können. Angaben zu den Preisen liegen aber derzeit nicht vor. Eins zu eins lässt sich Paramount+ aber wohl nicht mit dem US-Angebot vergleichen, so werden die zuvor genannten Star Trek-Serien wegen zuvor geschlossener Verträge auch weiterhin bei Netflix und Amazon zu sehen sein.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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