Valve verteidigt 30-Prozent-Anteil auf Steam als "Branchenstandard"
Der Verkauf von Apps und anderer Software ist längst ein Milliarden-Geschäft und seit vielen Jahren behalten Unternehmen wie Apple und Valve ein knappes Drittel an jedem Verkauf für sich. Zuletzt begehren aber immer mehr gegen die Höhe dieses Cuts auf - auch im Fall von Valve.
Die Debatte über die Höhe der von manchen als "Steuer" bezeichneten Umsatzbeteiligung ist zuletzt immer lauter geworden - unter anderem deshalb, weil Epic Games über seinen Store nicht nur Valve bzw. Steam angegriffen hat, sondern sich auch auf einen aufsehenerregenden und sicherlich auch teuren Rechtsstreit mit Apple eingelassen hat.
Dabei geht es vor allem auch um die Höhe der Beteiligung, denn Apple, Valve und Co. behalten 30 Prozent des Umsatzes für sich, wenn ihre Plattformen zum Verkauf genutzt werden, Epic hingegen hat diesen Anteil auf zwölf Prozent reduziert.
Valve wies die Vorwürfe nun vor Gericht zurück und verlangt die sofortige Abweisung der Klage, da nicht einmal "die grundlegendsten Elemente" für ein Kartellverfahren erfüllt werden. Wie PC Gamer berichtet, weist Steam vor allem den zentralen Punkt der Klage zurück, in dem sich Wolfire Games beschwert, dass Entwickler und Publisher Steam-Keys nicht an anderer Stelle günstiger verkaufen dürfen.
Valve kontert dem und meint, dass man kartellrechtlich nicht verpflichtet sei, "Entwicklern zu erlauben, kostenlose Steam-Keys zu verwenden, um die Preise für die von ihnen auf Steam verkauften Spiele zu unterbieten - oder überhaupt Steam Keys zur Verfügung zu stellen".
Der Steam-Entwickler verteidigt auch die Höhe des Anteils, also die 30 Prozent. Das sei ein "Branchenstandard", daran habe auch die Konkurrenz von Anbietern wie Microsoft, Epic Games und Amazon nichts geändert.
Siehe auch:
Dabei geht es vor allem auch um die Höhe der Beteiligung, denn Apple, Valve und Co. behalten 30 Prozent des Umsatzes für sich, wenn ihre Plattformen zum Verkauf genutzt werden, Epic hingegen hat diesen Anteil auf zwölf Prozent reduziert.
Klage gegen Valve
Auch Valve hat wegen der Höhe der Umsatzbeteiligung rechtlichen Ärger, denn man wurde im April von Wolfire Games verklagt. Das Indie-Studio hat eine Kartellklage gegen Valve eingereicht und beschwerte sich vor Gericht, dass der Steam-Betreiber seine Marktdominanz auf dem PC-Markt ausnutze, um Konkurrenz zu unterdrücken und "eine außerordentlich hohe Beteiligung" zu verlangen.Valve wies die Vorwürfe nun vor Gericht zurück und verlangt die sofortige Abweisung der Klage, da nicht einmal "die grundlegendsten Elemente" für ein Kartellverfahren erfüllt werden. Wie PC Gamer berichtet, weist Steam vor allem den zentralen Punkt der Klage zurück, in dem sich Wolfire Games beschwert, dass Entwickler und Publisher Steam-Keys nicht an anderer Stelle günstiger verkaufen dürfen.
Valve kontert dem und meint, dass man kartellrechtlich nicht verpflichtet sei, "Entwicklern zu erlauben, kostenlose Steam-Keys zu verwenden, um die Preise für die von ihnen auf Steam verkauften Spiele zu unterbieten - oder überhaupt Steam Keys zur Verfügung zu stellen".
Der Steam-Entwickler verteidigt auch die Höhe des Anteils, also die 30 Prozent. Das sei ein "Branchenstandard", daran habe auch die Konkurrenz von Anbietern wie Microsoft, Epic Games und Amazon nichts geändert.
Siehe auch:
- Steam Deck: Valve bringt Gaming-PC im Design einer Handheld-Konsole
- Valve macht es schwerer, auf Steam in anderen Regionen einzukaufen
- Zukunft der Xbox-Cloud: Valve-Veteranin ebnet für Microsoft den Weg
- Valve arbeitet wohl an einen Steam-Handheld-PC nach Switch-Vorbild
- J.J. Abrams bekräftigt: Verfilmung des Valve-Hits Portal ist nicht tot
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