Das bessere Shuttle? China testet wiederverwendbares Raumschiff
Auch in China wird mit Hochdruck an einem wiederverwendbaren Start-System gearbeitet, mit dem man Nutzlasten in den Erdorbit befördern kann. Nun fand der erste Test eines wichtigen Teils statt - offenbar erfolgreich.
Nach Angaben der China Aerospace Science and Technology Corp. (CASC), die mit der Entwicklung des Systems betraut wurde, startete am Freitag die suborbitale Komponente vom Weltraumbahnhof Jiuquan aus zu einem Testflug. Später landete sie in 800 Kilometern Entfernung auf einem Flughafen in der autonomen Region der Inneren Mongolei.
Bilder vom Testflug gibt es derzeit allerdings ebenso wenig wie die von westlichen Raumfahrt-Projekten bekannten Renderings und technischen Spezifikationen. Fast alles unterliegt der Geheimhaltung, und die Informationen fließen ziemlich dürftig. Trotzdem gibt es aber Indizien, aus denen sich ableiten lässt, wie das ganze System letztlich funktionieren soll. Hinzu kommt die Tatsache, dass im letzten September bereits ein "wiederverwendbares, experimentelles Raumschiff" erprobt wurde, das mehrere Tage die Erde umrundete, eine kleine Nutzlast absetzte und später wieder in die Erdatmosphäre eintrat und horizontal landete.
Die Wiederverwendbarkeit von Raumfahrt-Technik erweist sich zunehmend als kritischer Teil zukünftiger Planungen, da hier entscheidende Kosten eingespart werden können. Das Spaceshuttle war der erste Ansatz in diese Richtung, konnte entsprechende Wünsche aber nicht erfüllen. Die Arbeiten zur Wiederaufbereitung dieser Systeme waren so aufwendig, dass Einsparungen und schnelle Flugabfolgen eine Utopie blieben. SpaceX hingegen zeigt inzwischen eindrucksvoll, wie sparsam man arbeiten kann, wenn Raketenstufen teils mehr als zehnmal abheben.
Bilder vom Testflug gibt es derzeit allerdings ebenso wenig wie die von westlichen Raumfahrt-Projekten bekannten Renderings und technischen Spezifikationen. Fast alles unterliegt der Geheimhaltung, und die Informationen fließen ziemlich dürftig. Trotzdem gibt es aber Indizien, aus denen sich ableiten lässt, wie das ganze System letztlich funktionieren soll. Hinzu kommt die Tatsache, dass im letzten September bereits ein "wiederverwendbares, experimentelles Raumschiff" erprobt wurde, das mehrere Tage die Erde umrundete, eine kleine Nutzlast absetzte und später wieder in die Erdatmosphäre eintrat und horizontal landete.
Lernen vom Shuttle
Im groben Prinzip funktioniert das Ganze dann so: Wie man es von quasi allen Launchern kennt, erfolgt ein vertikaler Start. Die erste Stufe erreicht dabei nie den Orbit, sondern bringt ihre Nutzlast in hohe Atmosphäre-Schichten. Von dort aus macht sich dann das Orbital-System auf den Weg. Nach der Erledigung ihrer Aufgaben können beide Teile jeweils auf Flughäfen landen.Die Wiederverwendbarkeit von Raumfahrt-Technik erweist sich zunehmend als kritischer Teil zukünftiger Planungen, da hier entscheidende Kosten eingespart werden können. Das Spaceshuttle war der erste Ansatz in diese Richtung, konnte entsprechende Wünsche aber nicht erfüllen. Die Arbeiten zur Wiederaufbereitung dieser Systeme waren so aufwendig, dass Einsparungen und schnelle Flugabfolgen eine Utopie blieben. SpaceX hingegen zeigt inzwischen eindrucksvoll, wie sparsam man arbeiten kann, wenn Raketenstufen teils mehr als zehnmal abheben.
Zusammenfassung
- China testet erfolgreich suborbitale Komponente eines Raumschiffs
- Entwicklung eines wiederverwendbaren Start-Systems für Erdorbit
- Testflug vom Weltraumbahnhof Jiuquan mit Landung in der Inneren Mongolei
- Wenig Informationen und Bilder aufgrund strenger Geheimhaltung
- Vertikaler Start mit zwei Stufen: erste für Atmosphäre, zweite für Orbit
- Wiederverwendbarkeit soll entscheidende Kosten in der Raumfahrt sparen
- China konkurriert mit USA und SpaceX in der Entwicklung dieser Technologie
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