Wahnsinnige 319 TBit/s: Alter Internet-Speed-Rekord eingedampft
Wissenschaftler am japanischen NICT haben den bisherigen Internet-Transfer-Rekord gebrochen. Eine Kombination aus seltenen Erden, einer neuen Art von Glasfaserkabel und einem Lasersystem brachte die Daten auf nie dagewesene Geschwindigkeiten.
Das berichtet das Online-Magazin Motherboard. Der "alte Rekord" wurde dabei vor gut einem Jahr mit der Messung von 179 Terabit pro Sekunde (Tbit/s) aufgestellt und hat schon völlig andere Dimensionen, als das Otto-Normal-Verbraucher von zu Hause gewohnt ist. Jetzt ist es den japanischen Forschern am National Institute of Information and Communications Technology (NICT) gelungen, Daten sogar mit einer Geschwindigkeit von bis zu 319 TBit/s zu übertragen.
Laut Motherboard schafften sie das Kunststück, indem das Team praktisch jede Stufe der Pipeline aufrüstete. Die jetzt genutzte Glasfaserleitung hatte vier Kerne statt einem und die Forscher feuerten einen 552-Kanal-Kammlaser auf mehrere Wellenlängen mithilfe von Seltene-Erden-Verstärkern. Obwohl der Test streng auf das Labor beschränkt war, nutzte das Team die gewickelte Glasfaser, um Daten über eine simulierte Entfernung von 1.864 Meilen (über 3.000 Kilometer) zu übertragen, ohne dass die Signalqualität oder Geschwindigkeit darunter litt.
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
Laut Motherboard schafften sie das Kunststück, indem das Team praktisch jede Stufe der Pipeline aufrüstete. Die jetzt genutzte Glasfaserleitung hatte vier Kerne statt einem und die Forscher feuerten einen 552-Kanal-Kammlaser auf mehrere Wellenlängen mithilfe von Seltene-Erden-Verstärkern. Obwohl der Test streng auf das Labor beschränkt war, nutzte das Team die gewickelte Glasfaser, um Daten über eine simulierte Entfernung von 1.864 Meilen (über 3.000 Kilometer) zu übertragen, ohne dass die Signalqualität oder Geschwindigkeit darunter litt.
Kein direkter Nutzen für Surfer
Die Forschung wird jedoch vermutlich im ersten Schritt wenig dazu beitragen können, schnellere Geschwindigkeiten für Endverbraucher zu ermöglichen - das liegt schon allein an dem Preis und Aufwand, der noch hinter der Technologie steckt. Allerdings ist diese Pionierarbeit dafür gedacht, um beispielsweise bei Internet-Backbones und anderen großen Netzwerkprojekten zum Einsatz zu kommen. Die Forschungsarbeiten werden dem Bericht zufolge zudem einen Beitrag daran leisten, um Netzwerke aufzubauen, die von vielen Anwendern gleichzeitig ohne Verluste genutzt werden können.Großer Internet-Vergleichs-Rechner
Thema:
Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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