12 Jahre CSU-Minister: Verkehrswege haben noch viele Funklöcher
Ausgerechnet in Bayern, dem Heimatland des für Verkehr und digitale Infrastruktur zuständigen Ministers, gibt es entlang der Straßen und Schienen mit die meisten Funklöcher. Im Osten sieht es hingegen relativ gut aus.
Man kann Andreas Scheuer (CSU) zumindest nicht vorwerfen, dass er sein Herkunftsland bevorzugt. Seine Leistungen sind eher überall gleich schlecht. So sind in Bayern derzeit noch 40 Kilometer an den Straßen des Bundes und 21 Kilometer Schienenwege vollständig ohne Mobilfunk-Versorgung. Schlechter sieht es nur in Rheinland-Pfalz aus, wo 45 bzw. 16 Kilometer fehlen. Das geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage des Linksfraktions-Chefs im Bundestag, Dietmar Bartsch, hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.
Insgesamt stehen Mobilfunknutzer demnach an 159 Kilometern Bundesstraßen und 121 Kilometern Schiene komplett ohne jeden Empfang da. Vergleichsweise gut erschlossen sind dabei ostdeutsche Bundesländer - insbesondere auch das oft als nicht besonders gut versorgte Brandenburg, wo 10 Kilometer Straße und 13 Kilometer Schiene als Funklöcher eingestuft werden müssen.
Bei den Daten handelt es sich um die generelle Versorgung mit Mobilfunk. Nicht berücksichtigt ist dabei eine Aufschlüsselung auf die verschiedenen Technologien. Insbesondere die Versorgung mit den aktuellen Breitband-Technologien 4G und vor allem auch 5G ist noch wesentlich schlechter organisiert, wie die Tatsache zeigt, dass die Bundesnetzagentur Bußgelder wegen der Nichterfüllung entsprechender Auflagen an die Netzbetreiber verteilen will.
Insgesamt stehen Mobilfunknutzer demnach an 159 Kilometern Bundesstraßen und 121 Kilometern Schiene komplett ohne jeden Empfang da. Vergleichsweise gut erschlossen sind dabei ostdeutsche Bundesländer - insbesondere auch das oft als nicht besonders gut versorgte Brandenburg, wo 10 Kilometer Straße und 13 Kilometer Schiene als Funklöcher eingestuft werden müssen.
Breitband noch schlechter
"Zwölf Jahre waren CSU-Minister für die Digitalisierung zuständig. Zwölf Jahre wurde viel angekündigt, aber dann gekleckert statt geklotzt. Dass gerade in Bayern die Versorgung schlecht ist, spricht Bände", kommentierte Bartsch die Daten. Er kritisierte, dass sich hier zeigt, wie vor allem ländliche Regionen vernachlässigt werden, was letztlich auch den Wirtschaftsstandort Deutschland gefährdet.Bei den Daten handelt es sich um die generelle Versorgung mit Mobilfunk. Nicht berücksichtigt ist dabei eine Aufschlüsselung auf die verschiedenen Technologien. Insbesondere die Versorgung mit den aktuellen Breitband-Technologien 4G und vor allem auch 5G ist noch wesentlich schlechter organisiert, wie die Tatsache zeigt, dass die Bundesnetzagentur Bußgelder wegen der Nichterfüllung entsprechender Auflagen an die Netzbetreiber verteilen will.
Siehe auch:
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen