15 Mrd. Dollar von den Gates für ihre Stiftung, Melinda plant Abgang
Es gab bereits viele Spekulationen, wie es mit der Gates-Stiftung nach der Scheidung von Melinda und Bill Gates weitergehen wird. Nun gibt es einen Ausblick mit einer Ankündigung auf der Website der Stiftung - demnach fällt eine endgültige Entscheidung in zwei Jahren.
Die Gates-Stiftung hat heute ein wichtige Erklärung zur Zukunft der Stiftung und deren Leitung herausgegeben. Darin nimmt man auch Bezug auf den Abgang von Warren Buffet (wir berichteten). In einer Notiz an die Mitarbeiter der Gates Foundation heißt es nun unter anderem:
"In den vergangenen zwei Monaten haben Bill, Melinda und ich (Anmerkung der Redaktion: Mark Suzman, CEO der Stiftung) mögliche Änderungen in der Führung und Entscheidungsfindung der Stiftung erörtert. Diese Gespräche fanden im Zusammenhang mit der Ankündigung ihrer Scheidung und Warrens Entscheidung, als Treuhänder zurückzutreten, statt, spiegeln aber auch unsere umfassendere Absicht wider, sicherzustellen, dass die Stiftung so positioniert ist, dass sie ihren Einfluss in den kommenden Jahren verstärken kann."
Bill und Melinda werden zudem zusätzliche 15 Milliarden Dollar zum Stiftungskapital beisteuern. Diese Spende ist die größte Einzelspende seit dem Jahr 2000 - als sie Microsoft-Aktien im Wert von 20 Milliarden Dollar an die Stiftung übertrugen - und wird das gesamte Stiftungsvermögen auf etwa 65 Milliarden Dollar erhöhen.
"Als zusätzlichen Schritt haben sie jedoch vereinbart, dass Melinda als Co-Vorsitzende und Treuhänderin zurücktritt, wenn einer von ihnen nach zwei Jahren entscheidet, dass sie nicht weiter zusammenarbeiten können", schreibt der Stiftungs-CEO zudem. Das klingt ein wenig nach Abschied auf Raten und ist auch genauso gemeint. Vermutlich wird erst einmal abgewartet, ob es einen "Scheidungskrieg" gibt.
Siehe auch:
"In den vergangenen zwei Monaten haben Bill, Melinda und ich (Anmerkung der Redaktion: Mark Suzman, CEO der Stiftung) mögliche Änderungen in der Führung und Entscheidungsfindung der Stiftung erörtert. Diese Gespräche fanden im Zusammenhang mit der Ankündigung ihrer Scheidung und Warrens Entscheidung, als Treuhänder zurückzutreten, statt, spiegeln aber auch unsere umfassendere Absicht wider, sicherzustellen, dass die Stiftung so positioniert ist, dass sie ihren Einfluss in den kommenden Jahren verstärken kann."
Neue Treuhänder, neue Spende
Bill und Melinda beschlossen, die Anzahl der Kuratoren zu erhöhen, die die Arbeit der Stiftung beaufsichtigen und dabei helfen, wichtige Entscheidungen über unsere Programme, Strategien und Mittelzuweisungen zu treffen. Mit dem Ausscheiden von Warren Buffett gibt es derzeit nur noch zwei verbleibende Kuratoren, nämlich Bill und Melinda. Das soll sich ändern. Neue Treuhänder sollen im Januar 2022 bekanntgegeben werden.Bill und Melinda werden zudem zusätzliche 15 Milliarden Dollar zum Stiftungskapital beisteuern. Diese Spende ist die größte Einzelspende seit dem Jahr 2000 - als sie Microsoft-Aktien im Wert von 20 Milliarden Dollar an die Stiftung übertrugen - und wird das gesamte Stiftungsvermögen auf etwa 65 Milliarden Dollar erhöhen.
"Als zusätzlichen Schritt haben sie jedoch vereinbart, dass Melinda als Co-Vorsitzende und Treuhänderin zurücktritt, wenn einer von ihnen nach zwei Jahren entscheidet, dass sie nicht weiter zusammenarbeiten können", schreibt der Stiftungs-CEO zudem. Das klingt ein wenig nach Abschied auf Raten und ist auch genauso gemeint. Vermutlich wird erst einmal abgewartet, ob es einen "Scheidungskrieg" gibt.
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