Die Stiftung des Milliardärs Bill Gates hat ihre Microsoft-Anteile verkauft
Die Stiftung von Bill Gates hat ihre verbleibenden Microsoft-Aktien im Milliardenwert vollständig veräußert. Angesichts sinkender Kurse und wachsender Konkurrenz bei künstliche-Intelligenz sorgt das für Aufsehen. Ist nun "Panik" angebracht?
Damit hält der Gates Foundation Trust nach jahrzehntelanger Beteiligung offiziell keine direkten Anteile mehr am von Gates mitbegründeten Softwarekonzern. Der Verkauf erfolgt in einer Phase angespannter Finanzmarktlage. Die Microsoft-Aktie hat im laufenden Jahr einen Kursverlust von über zehn Prozent verzeichnet.
Anleger fürchten, dass neue Software für künstliche-Intelligenz von Anbietern wie OpenAI oder Anthropic das klassische Kerngeschäft beeinträchtigen könnte. Der britische Hedgefonds TCI verkaufte kürzlich Microsoft-Anteile im Umfang von etwa acht Milliarden US-Dollar (rund 6,89 Milliarden Euro).
Der vollständige Verkauf der Microsoft-Beteiligung aus dem 33 Milliarden US-Dollar (etwa 28,44 Milliarden Euro) schweren Portfolio des Treuhandfonds ist Teil dieser langfristigen Strategie.
Die Anlagestrategie orientiert sich stark an den Vorgaben von Warren Buffett, dem ehemaligen Chef von Berkshire Hathaway und langjährigen Spender der Stiftung. Der Fonds setzt auf solide Unternehmen mit starken Wettbewerbsvorteilen. Nach dem Verkauf der Microsoft-Anteile sind nun 43 Prozent des gesamten Portfolios in zwei weitere, nicht namentlich genannte Aktien investiert.
Obwohl der Treuhandfonds nun keine Microsoft-Aktien mehr hält, bleibt der Gründer selbst eng mit dem Unternehmen verbunden. Gates verfügt privat noch über rund 103 Millionen Aktien im Wert von etwa 43 Milliarden US-Dollar (rund 37,06 Milliarden Euro). Da er plant, sein gesamtes Vermögen zu spenden, dient der Verkauf durch die Stiftung vor allem der Umschichtung und Diversifizierung der Mittel.
Der Aktienverkauf der Gates-Stiftung sorgt am Markt für Diskussionen. Wie bewertet ihr die Entwicklung und die Sorge vor künstliche-Intelligenz? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Verkauf aller verbleibenden Anteile
Der Treuhandfonds der wohltätigen Stiftung von Bill Gates hat im ersten Quartal 2026 seine gesamten verbleibenden Microsoft-Aktien abgestoßen. Der Wert der veräußerten Papiere beträgt rund drei Milliarden US-Dollar (etwa 2,59 Milliarden Euro).Damit hält der Gates Foundation Trust nach jahrzehntelanger Beteiligung offiziell keine direkten Anteile mehr am von Gates mitbegründeten Softwarekonzern. Der Verkauf erfolgt in einer Phase angespannter Finanzmarktlage. Die Microsoft-Aktie hat im laufenden Jahr einen Kursverlust von über zehn Prozent verzeichnet.
Anleger fürchten, dass neue Software für künstliche-Intelligenz von Anbietern wie OpenAI oder Anthropic das klassische Kerngeschäft beeinträchtigen könnte. Der britische Hedgefonds TCI verkaufte kürzlich Microsoft-Anteile im Umfang von etwa acht Milliarden US-Dollar (rund 6,89 Milliarden Euro).
Langfristige Pläne der Stiftung
Wie das Nachrichtenportal The Information berichtet, plant Gates, seine Stiftung über die nächsten 20 Jahre schrittweise aufzulösen. Bis 2045 sollen alle finanziellen Mittel für die Bekämpfung von Armut und Krankheiten eingesetzt werden.Der vollständige Verkauf der Microsoft-Beteiligung aus dem 33 Milliarden US-Dollar (etwa 28,44 Milliarden Euro) schweren Portfolio des Treuhandfonds ist Teil dieser langfristigen Strategie.
Die Anlagestrategie orientiert sich stark an den Vorgaben von Warren Buffett, dem ehemaligen Chef von Berkshire Hathaway und langjährigen Spender der Stiftung. Der Fonds setzt auf solide Unternehmen mit starken Wettbewerbsvorteilen. Nach dem Verkauf der Microsoft-Anteile sind nun 43 Prozent des gesamten Portfolios in zwei weitere, nicht namentlich genannte Aktien investiert.
Kein Grund zur Panik für Privatanleger
Für Privatanleger bedeutet der prominente Verkauf keine unmittelbare Gefahr. Andere Investoren sehen die Lage positiv und nutzen den Kursrückgang als Einstieg. Die Investmentgesellschaft Pershing Square hat kürzlich eine Position von etwa zwei Milliarden US-Dollar (rund 1,72 Milliarden Euro) aufgebaut. Die Analysten sehen die Befürchtungen vor einer massiven Disruption durch künstliche-Intelligenz als übertrieben. Das Kerngeschäft mit Cloud-Diensten wächst weiterhin beständig.Obwohl der Treuhandfonds nun keine Microsoft-Aktien mehr hält, bleibt der Gründer selbst eng mit dem Unternehmen verbunden. Gates verfügt privat noch über rund 103 Millionen Aktien im Wert von etwa 43 Milliarden US-Dollar (rund 37,06 Milliarden Euro). Da er plant, sein gesamtes Vermögen zu spenden, dient der Verkauf durch die Stiftung vor allem der Umschichtung und Diversifizierung der Mittel.
Der Aktienverkauf der Gates-Stiftung sorgt am Markt für Diskussionen. Wie bewertet ihr die Entwicklung und die Sorge vor künstliche-Intelligenz? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Warum verkauft die Stiftung MS-Aktien?
Die Gates Foundation hat im ersten Quartal 2026 ihre verbleibenden Microsoft-Aktien im Wert von rund 3 Milliarden US-Dollar veräußert. Dies ist Teil eines langfristigen Plans zur Diversifizierung.
Der Verkauf ist keine Flucht vor einer Krise. Bill Gates plant, die Stiftung bis 2045 aufzulösen und das Kapital für wohltätige Zwecke auszugeben. Ein Abbau von Einzelpositionen ist dabei ein normaler Vorgang.
Der Verkauf ist keine Flucht vor einer Krise. Bill Gates plant, die Stiftung bis 2045 aufzulösen und das Kapital für wohltätige Zwecke auszugeben. Ein Abbau von Einzelpositionen ist dabei ein normaler Vorgang.
Besitzt Bill Gates noch MS-Aktien?
Ja, privat hält der Microsoft-Gründer weiterhin massive Anteile. Aktuell besitzt er noch rund 103 Millionen Aktien im Wert von etwa 43 Milliarden US-Dollar. Er hat sich also nicht vom Unternehmen abgewandt.
Dieses Detail wird oft missverstanden. Da er plant, sein Vermögen in den nächsten 20 Jahren fast vollständig zu spenden, wird er diese privaten Anteile nach und nach an die Stiftung übertragen.
Dieses Detail wird oft missverstanden. Da er plant, sein Vermögen in den nächsten 20 Jahren fast vollständig zu spenden, wird er diese privaten Anteile nach und nach an die Stiftung übertragen.
Werden andere Investoren nervös?
Der Markt ist derzeit gespalten. Der britische Hedgefonds TCI hat angeblich seine komplette Position von 8 Milliarden US-Dollar verkauft, da man Disruptionen-durch-KI befürchte.
Andere sehen das völlig anders: Bill Ackmans Pershing Square hat im selben Zeitraum Microsoft-Aktien für 2 Milliarden US-Dollar gekauft. Es heißt, dass die Ängste vor KI-Konkurrenz stark übertrieben seien.
Andere sehen das völlig anders: Bill Ackmans Pershing Square hat im selben Zeitraum Microsoft-Aktien für 2 Milliarden US-Dollar gekauft. Es heißt, dass die Ängste vor KI-Konkurrenz stark übertrieben seien.
Ist die MS-Aktie nun ein Risiko?
Die Microsoft-Aktie hat in diesem Jahr zwar über 10 Prozent nachgegeben, Analysten sehen sie aber weiterhin als starkes Investment. Sie wird aktuell mit dem 25-fachen der erwarteten Gewinne gehandelt.
Für IT-Entscheider ist dies ein Signal, dass der Markt Microsofts Anpassungsfähigkeit vertraut. Solide Werte mit breitem Burggraben bleiben attraktiv, auch wenn kurzfristige Schwankungen auftreten.
Für IT-Entscheider ist dies ein Signal, dass der Markt Microsofts Anpassungsfähigkeit vertraut. Solide Werte mit breitem Burggraben bleiben attraktiv, auch wenn kurzfristige Schwankungen auftreten.
Wohin fließt das Stiftungs-Geld?
Das Portfolio der Stiftung umfasst rund 33 Milliarden US-Dollar und konzentriert sich stark auf sogenannte Value-Aktien. Nach dem Verkauf der Microsoft-Anteile liegen nun 43 Prozent in nur zwei anderen Werten.
Die Anlagestrategie ist stark von Warren Buffett geprägt, einem langjährigen Spender der Stiftung. Es wird in etablierte, eher "langweilige" Unternehmen investiert, die verlässliche Renditen liefern.
Die Anlagestrategie ist stark von Warren Buffett geprägt, einem langjährigen Spender der Stiftung. Es wird in etablierte, eher "langweilige" Unternehmen investiert, die verlässliche Renditen liefern.
Wann schließt die Gates-Stiftung?
Bill Gates hat angekündigt, die Aktivitäten seiner wohltätigen Stiftung über die nächsten zwei Jahrzehnte schrittweise herunterzufahren. Das endgültige Ende der Organisation ist für das Jahr 2045 geplant.
Bis dahin sollen mehr als 200 Milliarden US-Dollar in den Kampf gegen Armut, Krankheiten und Ungleichheit fließen. Der aktuelle Aktienverkauf dient lediglich der Liquiditätsbeschaffung für diese Ausgaben.
Bis dahin sollen mehr als 200 Milliarden US-Dollar in den Kampf gegen Armut, Krankheiten und Ungleichheit fließen. Der aktuelle Aktienverkauf dient lediglich der Liquiditätsbeschaffung für diese Ausgaben.
Zusammenfassung
- Gates-Stiftung verkauft alle Microsoft-Aktien für 3 Milliarden Dollar
- Der Verkauf erfolgt angesichts steigender Kurseinbußen von über zehn Prozent
- Anleger sorgen sich vor neuen KI-Angeboten von OpenAI und Anthropic
- Die Stiftung soll bis 2045 vollständig aufgelöst werden
- Warren Buffetts Anlagestrategie prägt das Stiftungsportfolio maßgeblich
- Bill Gates hält privat weiterhin Aktien im Wert von etwa 43 Milliarden Dollar
- Andere Investoren nutzen den Kursrückgang zum Einstieg bei Microsoft
Siehe auch:
Themen:
Videos mit Bill Gates
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