Bill Gates Muttermilch-Start-up verkündet wichtigen Meilenstein
Das US-Start-up Biomilq hat einen Durchbruch bei der Herstellung von Muttermilch im Labor erzielt. Microsoft-Gründer und Philanthrop Bill Gates ist einer der Groß-Investoren für das Projekt. Rund 3,5 Millionen Dollar hat Gates für die Erforschung des Produkts bereitgestellt.
Biomilq hat 2020 eine Finanzierungsrunde durch Breakthrough Energy Ventures, der Investmentfirma von Bill Gates, die sich auf den Klimawandel konzentriert, erhalten. Zum Investorenkreis von Breakthough Ventures gehören unter anderem auch Amazon-Chef Jeff Bezos, Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und Unternehmensgrößen wie Richard Branson, Masayoshi Son, Jack Ma, Michael Bloomberg und Marc Benioff.
"Nach den Schätzungen, die wir machen konnten, landen derzeit mindestens zehn Prozent des weltweiten Milchmarktes in der Säuglingsnahrung", so Michelle Egger, Mitbegründerin und CEO von Biomilq. "Das bedeutet, dass pro Säuglingsnahrung in den USA 5.700 Tonnen CO2 produziert werden und 4.300 Gallonen Süßwasser pro Jahr verbraucht werden, um ein Kind zu ernähren. Eltern wollen das Beste für ihre Kinder tun, sollten sich aber nicht zwischen der Ernährung ihrer Kinder und dem Schutz des Planeten entscheiden müssen."
Die Idee, die das Start-up verfolgt, ist eine gesunde Ersatzmilch herzustellen, die nicht nur gesünder für die Babys ist, sondern auch einen Teil zur Reduzierung der Tierhaltung und deren Folgen beim Klimawandel schaffen kann. Biomilq steht zudem offen dazu, dass man sich nicht auf gewinnorientierte Investoren konzentriere, sondern die Forschung und Umsetzung an vorderste Front stellt.
Muttermilch aus menschlichen Zellen im Labor
Der wichtige Durchbruch in der Erforschung wurde nun bekannt gegeben. Dem Start-up ist es erstmals gelungen, Muttermilch aus menschlichen Brustzellen außerhalb des menschlichen Körpers zu gewinnen - es handelt sich dabei also nicht um ein Ersatzprodukt, wie es ansonsten auf dem Markt der Babynahrung üblich ist."Nach den Schätzungen, die wir machen konnten, landen derzeit mindestens zehn Prozent des weltweiten Milchmarktes in der Säuglingsnahrung", so Michelle Egger, Mitbegründerin und CEO von Biomilq. "Das bedeutet, dass pro Säuglingsnahrung in den USA 5.700 Tonnen CO2 produziert werden und 4.300 Gallonen Süßwasser pro Jahr verbraucht werden, um ein Kind zu ernähren. Eltern wollen das Beste für ihre Kinder tun, sollten sich aber nicht zwischen der Ernährung ihrer Kinder und dem Schutz des Planeten entscheiden müssen."
Die Idee, die das Start-up verfolgt, ist eine gesunde Ersatzmilch herzustellen, die nicht nur gesünder für die Babys ist, sondern auch einen Teil zur Reduzierung der Tierhaltung und deren Folgen beim Klimawandel schaffen kann. Biomilq steht zudem offen dazu, dass man sich nicht auf gewinnorientierte Investoren konzentriere, sondern die Forschung und Umsetzung an vorderste Front stellt.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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