Starlink: SpaceX-Sat-Internet funktioniert nicht, wenn es zu heiß ist
Starlink ist für Gebiete gedacht, die es in Sachen Internet schwer haben, also dünn besiedelte und abgelegene Gegenden. Dort stößt das Satelliten-Netz auf großes Interesse und konnte so manchen Beta-Nutzer gewinnen. Und die machen durchaus bemerkenswerte Beobachtungen.
Die Starlink-Mini-Satelliten werden mit großer Regelmäßigkeiten in den Orbit geschossen, dort nähert sich SpaceX langsam, aber sicher der Zahl 2000 an. Das bedeutet, dass der Dienst immer stabiler und lückenloser wird. Der derzeit laufende Betatest trägt diese Bezeichnung jedoch nicht ohne Grund, denn noch läuft Starlink nicht komplett ohne Probleme.
Eines der vielleicht größten betrifft die Hitzeempfindlichkeit der Empfangsschüssel. Denn wie Ars Technica unter Berufung auf den Reddit-Beitrag eines betroffenen Nutzers namens Martin aus Arizona schreibt, musste dieser sieben Stunden ohne Starlink-Internet auskommen, weil der Empfänger überhitzt ist.
Dishy McFlatface streikt, wenn es zu heiß wird
Der hitzegeplagte Nutzer half sich allerdings nach einer Weile selbst, denn er griff zum Gartenschlauch bzw. Sprinkler und konnte Dishy auf diese Weise ausreichend abkühlen. Allerdings war das keine dauerhafte Lösung. Sobald das Wasser abgestellt wurde, war die kritische Temperatur schnell wieder erreicht und nichts ging mehr.
Die erwähnten Temperaturwerte beziehen sich natürlich nicht auf die Lufttemperatur, sondern auf das Gerät selbst. Das bedeutet, dass die Überhitzung bei starker Sonneneinstrahlung schnell erreicht sein kann. Martin versucht nun, einen Sonnenschutz für die Starlink-Schüssel zu bauen. Er hat aber Zweifel, ob das alleine helfen wird: "Ich denke, dass die Strahlungswärme des Bodens die Unterseite der Schüssel 'kocht', während die Oberseite von der Sonne überhitzt wird." Er will Starlink deshalb auf einem Amateurfunkmast montieren (wartet noch aber auf eine Genehmigung), die Höhe dürfte bei der Kühlung helfen, indem sie den Faktor Boden eliminiert.
Eines der vielleicht größten betrifft die Hitzeempfindlichkeit der Empfangsschüssel. Denn wie Ars Technica unter Berufung auf den Reddit-Beitrag eines betroffenen Nutzers namens Martin aus Arizona schreibt, musste dieser sieben Stunden ohne Starlink-Internet auskommen, weil der Empfänger überhitzt ist.
Dishy McFlatface streikt, wenn es zu heiß wird
Dishy McFlatface schaltet bei 50 Grad Celsius ab
Die Starlink-App teilte ihm auch den Grund mit und zeigte eine "thermische Abschaltung" sowie "Überhitzung" an. Außerdem bekam er zu lesen, dass sich Starlink wieder verbinden wird, sobald das System sich abgekühlt habe. Der Support bestätigte, dass das Starlink-Empfangsgerät, das den Namen Dishy McFlatface trägt (offiziell von SpaceX so getauft), ab einer bestimmten Temperatur streikt: "Dishy schaltet sich bei 122 Grad Fahrenheit (50 Grad Celsius) thermisch ab und startet neu, wenn es 104 Grad Fahrenheit (40 Grad Celsius) erreicht."Der hitzegeplagte Nutzer half sich allerdings nach einer Weile selbst, denn er griff zum Gartenschlauch bzw. Sprinkler und konnte Dishy auf diese Weise ausreichend abkühlen. Allerdings war das keine dauerhafte Lösung. Sobald das Wasser abgestellt wurde, war die kritische Temperatur schnell wieder erreicht und nichts ging mehr.
Die erwähnten Temperaturwerte beziehen sich natürlich nicht auf die Lufttemperatur, sondern auf das Gerät selbst. Das bedeutet, dass die Überhitzung bei starker Sonneneinstrahlung schnell erreicht sein kann. Martin versucht nun, einen Sonnenschutz für die Starlink-Schüssel zu bauen. Er hat aber Zweifel, ob das alleine helfen wird: "Ich denke, dass die Strahlungswärme des Bodens die Unterseite der Schüssel 'kocht', während die Oberseite von der Sonne überhitzt wird." Er will Starlink deshalb auf einem Amateurfunkmast montieren (wartet noch aber auf eine Genehmigung), die Höhe dürfte bei der Kühlung helfen, indem sie den Faktor Boden eliminiert.
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