Es geht los: Europas erster Quantencomputer in Deutschland eingeweiht
Der erste Quantencomputer Europas, der außerhalb eines Hersteller-Labors betrieben wird, ist in Deutschland in Betrieb genommen worden. Das "Quantum System One" steht in Ehningen bei Stuttgart und wurde vom US-Konzern IBM geliefert.
Betrieben wird das System von der Fraunhofer Gesellschaft für anwendungsorientierte Forschung. Diese wird den Rechner in erster Linie Wissenschaftlern zur Verfügung stellen, die überhaupt erst einmal die Grundlagen für Anwendungen schaffen, die auf den neuartigen Systemen laufen können. Es wird aber auch schon erste Rechenprojekte aus der Forschung geben. Zukünftig sollen aber auch Unternehmen Nutzungszeiten auf der Maschine buchen können.
Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ es sich nicht nehmen, sich zum offiziellen Start zumindest zuschalten zu lassen. Immerhin hat die Physikerin selbst mehrfach gezeigt, dass sie sich für diese Technologie begeistern kann. Und die Aufstellung des Quantum System One in Deutschland fädelte sie in Gesprächen mit IBM-Chefin Ginni Rometty selbst ein. "Ohne Zweifel ist der Quantencomputer ein glänzendes Aushängeschild des Hightech-Standortes Deutschland", erklärte Merkel nun zum Start.
Quantum System One
Der Rechner steht bereits seit einigen Monaten an seinem Platz und gestern konnte endlich die offizielle Einweihung erfolgen. Das war vorher aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht möglich. Von der Verfügbarkeit des Systems verspricht man sich auf allen Seiten viel. Besonders konkret geht es allerdings noch nicht, da die Möglichkeiten, die das Quantencomputing bietet, mit den bisherigen Architekturen kaum vergleichbar sind und vieles noch im Bereich der Grundlagenforschung liegt.
Von dem System ausgehend soll das Quantencomputing in Deutschland massiv vorangetrieben werden. Im letzten Sommer hatte die Bundesregierung zusätzliche zwei Milliarden Euro aus dem Konjunkturprogramm in dieses Forschungsfeld geleitet. Eine ganze Reihe von Forschungseinrichtungen und Unternehmen sollen im Zuge dessen dafür sorgen, dass Deutschland nicht nur wichtige Komponenten für Quantencomputer liefert, sondern auch komplett eigene Systeme bauen kann.
Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ es sich nicht nehmen, sich zum offiziellen Start zumindest zuschalten zu lassen. Immerhin hat die Physikerin selbst mehrfach gezeigt, dass sie sich für diese Technologie begeistern kann. Und die Aufstellung des Quantum System One in Deutschland fädelte sie in Gesprächen mit IBM-Chefin Ginni Rometty selbst ein. "Ohne Zweifel ist der Quantencomputer ein glänzendes Aushängeschild des Hightech-Standortes Deutschland", erklärte Merkel nun zum Start.
Quantum System One
Der Rechner steht bereits seit einigen Monaten an seinem Platz und gestern konnte endlich die offizielle Einweihung erfolgen. Das war vorher aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht möglich. Von der Verfügbarkeit des Systems verspricht man sich auf allen Seiten viel. Besonders konkret geht es allerdings noch nicht, da die Möglichkeiten, die das Quantencomputing bietet, mit den bisherigen Architekturen kaum vergleichbar sind und vieles noch im Bereich der Grundlagenforschung liegt.
Ziel sind eigene Systeme
Fakt ist allerdings, dass der IBM-Rechner über 27 Qubits verfügt. Damit ist das System eines der leistungsfähigsten, die im kommerziellen Betrieb angekommen sind. Es gibt bereits Quantencomputer mit mehr Qubits, dabei handelt es sich allerdings um Prototypen, die in Labors der Entwickler stehen und noch nicht ausgereift sind.Von dem System ausgehend soll das Quantencomputing in Deutschland massiv vorangetrieben werden. Im letzten Sommer hatte die Bundesregierung zusätzliche zwei Milliarden Euro aus dem Konjunkturprogramm in dieses Forschungsfeld geleitet. Eine ganze Reihe von Forschungseinrichtungen und Unternehmen sollen im Zuge dessen dafür sorgen, dass Deutschland nicht nur wichtige Komponenten für Quantencomputer liefert, sondern auch komplett eigene Systeme bauen kann.
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