Apple, Microsoft & Co.:
USA sollen 50 Mrd. $ an Chipbranche spenden
Nicht nur die Chiphersteller, sondern auch ihre großen Kunden fordern jetzt von der US-Regierung umfangreiche Subventionen, mit denen Halbleiter-Werke in den USA vorangebracht werden sollen. Dafür haben alle gemeinsam sogar einen neuen Verband gegründet.
Die Semiconductors in America Coalition soll in der kommenden Zeit kräftig Lobbyarbeit zugunsten des CHIPS for America Acts machen. Dabei handelt es sich um einen Gesetzentwurf, den die Biden-Regierung an den Kongress übermittelt hat. Das Parlament soll stolze 50 Milliarden Dollar freigeben, mit denen dann der Ausbau bestehender und der Aufbau neuer Fertigungsanlagen bezuschusst werden sollen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.
Zu den Gründungsmitgliedern des Lobbyverbandes gehören neben Intel auch Apple, Microsoft, Google und Amazon. Diese betonen in einem Schreiben an die Abgeordneten und Senatoren, dass es zwingend notwendig sei, zusätzliche Produktionskapazitäten im Land aufzubauen. Denn nur so kann eine widerstandsfähige Lieferkette entstehen, die jederzeit genügen kritische Technologien für die US-Wirtschaft bereitstellen kann.
Man geht davon aus, dass eine stärkere nationale Chipbranche es ermöglichen würde, dass die inländischen Industrien besser versorgt werden. Verschwiegen wird dabei allerdings auch, dass die IT-Branche noch vor nicht allzu langer Zeit die Verlagerung und Konzentration der Fertigung als wichtigen Schritt voran angepriesen hat, um das eigene Geschäft deutlich profitabler zu machen. Denn die Konzentration brachte auch eine stärkere weltweite Vereinheitlichung mit, von der die US-Konzerne bisher massive positive Effekte mitbekamen.
Zu den Gründungsmitgliedern des Lobbyverbandes gehören neben Intel auch Apple, Microsoft, Google und Amazon. Diese betonen in einem Schreiben an die Abgeordneten und Senatoren, dass es zwingend notwendig sei, zusätzliche Produktionskapazitäten im Land aufzubauen. Denn nur so kann eine widerstandsfähige Lieferkette entstehen, die jederzeit genügen kritische Technologien für die US-Wirtschaft bereitstellen kann.
Unabhängiger von Asien
Dabei wird unter anderem darauf verwiesen, dass der weltweite Engpass an Chips derzeit auch die Automobilhersteller in den USA dazu zwingt, ihre Produktion herunterzufahren. Das Problem teile man sich mit allen anderen Regionen der Welt, die allesamt weitgehend davon abhängig sind, dass die Halbleiter-Werke in Asien liefern können.Man geht davon aus, dass eine stärkere nationale Chipbranche es ermöglichen würde, dass die inländischen Industrien besser versorgt werden. Verschwiegen wird dabei allerdings auch, dass die IT-Branche noch vor nicht allzu langer Zeit die Verlagerung und Konzentration der Fertigung als wichtigen Schritt voran angepriesen hat, um das eigene Geschäft deutlich profitabler zu machen. Denn die Konzentration brachte auch eine stärkere weltweite Vereinheitlichung mit, von der die US-Konzerne bisher massive positive Effekte mitbekamen.
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