Apple weist über 215.000 Apps wegen Datenschutzverletzungen zurück
Insgesamt fast eine Million problematische neue Apps und fast eine Million App-Updates wurden im vergangenen Jahr von Apples App-Review-Team gesperrt oder abgelehnt. Betrüger versuchen dabei immer wieder, sich in den Store einzuschleichen.
Das geht aus einem neuen Report hervor, den Apple veröffentlicht hat. Die Zahlen machen aufmerksam - und zeigen auch, wie gut Apples Review-Team bei dem Schutz vor in irgendeiner Form schädlichen Apps im App Store eingreift. Apples strikte Richtlinien für Apps und Updates werden dabei immer wieder gern als "eine wesentliche Verteidigungslinie" beschrieben. Was das in Zahlen ausmacht, hat Apple jetzt einmal bekannt gegeben:
Betrugsprävention im Apple App Store
Unter anderem verhinderte man die Verwendung von über drei Millionen gestohlenen Karten auf Apples Online-Store-Plattformen und verbot etwa eine Million Konten, jemals wieder eine Transaktion durchzuführen.
"Finanzielle Informationen und Transaktionen gehören zu den sensibelsten Daten, die Nutzer online teilen. Apple hat erhebliche Ressourcen in die Entwicklung sicherer Zahlungstechnologien wie Apple Pay und StoreKit investiert, die von mehr als 900.000 Apps genutzt werden, um Waren und Dienstleistungen im App Store zu verkaufen", so Apple weiter. "Bei Apple Pay werden zum Beispiel niemals Kreditkartennummern an Händler weitergegeben - ein Risikofaktor im Bezahlvorgang ist damit eliminiert."
Betrugsprävention im Apple App Store
- Mehr als 215.000 iOS-Apps wurden wegen Datenschutzverletzungen blockiert
- Mehr als 150.000 Apps wurden abgelehnt, weil sie Spamming betreiben, illegale Kopien sind oder iOS-Nutzer in die Irre führen
- 48.000 Anwendungen wurden blockiert, weil sie undokumentierte oder versteckte Funktionen verwendeten
- 95.000 Apps wurden aus dem App Store entfernt, weil sie sogenannte Lockvogel-Taktiken verwendeten, bei denen neue Funktionen und Fähigkeiten hinzugefügt wurden, um ihre Funktion nach der Genehmigung durch das Review-Team grundlegend zu ändern
Wesentliche Verteidigungslinie
"Insgesamt wurden im Jahr 2020 fast 1 Million problematische neue Apps und fast 1 Million App-Updates vom App-Review-Team - das als "eine wesentliche Verteidigungslinie" beschrieben wird - aus verschiedenen Gründen entfernt oder abgelehnt und für die Aufnahme in den App Store gesperrt", teilte das Unternehmen mit. Mit diesen Maßnahmen wurde potenziell ein großer wirtschaftlicher Schaden verhindert. Apple schätzt, dass man Kunden im Jahr 2020 vor 1,5 Milliarden Dollar an potenziell betrügerischen Transaktionen schützen konnte.Unter anderem verhinderte man die Verwendung von über drei Millionen gestohlenen Karten auf Apples Online-Store-Plattformen und verbot etwa eine Million Konten, jemals wieder eine Transaktion durchzuführen.
"Finanzielle Informationen und Transaktionen gehören zu den sensibelsten Daten, die Nutzer online teilen. Apple hat erhebliche Ressourcen in die Entwicklung sicherer Zahlungstechnologien wie Apple Pay und StoreKit investiert, die von mehr als 900.000 Apps genutzt werden, um Waren und Dienstleistungen im App Store zu verkaufen", so Apple weiter. "Bei Apple Pay werden zum Beispiel niemals Kreditkartennummern an Händler weitergegeben - ein Risikofaktor im Bezahlvorgang ist damit eliminiert."
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