Pyston: Python auf Speed steht jetzt breiter zur Verfügung
In die Python-Entwicklung kommt jetzt noch einmal deutlich mehr Bewegung. Die Programmiersprache erlebt schon seit einiger Zeit einen Boom und parallel sorgt ein Projekt dafür, dass sich Code mit deutlich höherer Performance ausführen lässt.
Geschafft werden soll dies mit Pyston 2.2, das im Kern einen Fork von Python 3.8.8 darstellt, der auf mehr Speed optimiert ist. Mit der jüngsten Version wird das gesamte Entwicklungsprojekt nun auch in ein Open Source-Modell überführt, sodass nun quasi jeder Interessierte auf GitHub an der Weiterentwicklung teilhaben kann.
Gegenüber dem originalen Interpreter der Programmiersprache nutzt Pyston unter anderem JIT und Attribut-Caching, um den Code schneller zu machen. Wie die Entwickler hinter dem Ableger mitteilten, seien für die neue Version noch einmal an vielen Stellen Optimierungen vorgenommen worden. Das Ergebnis soll nun so aussehen, dass Programmierer ohne Veränderungen am eigenen Code Performance-Zuwächse von bis zu 30 Prozent erreichen können sollen.
Im Zuge der Pyston-Entwicklung wurden nach Angaben Modzelewskis auch viele andere Punkte angefasst. So habe man unter anderem auch verschiedene Debugging-Funktionen entfernt, die ohnehin selten genutzt werden. Dies habe die Performance um rund 2 Prozent verbessert - was im Einzelfall ebenfalls kaum wahrnehmbar ist, aber eben enorme Ressourcen einspart, wenn man bedenkt, wie viel Python-Code weltweit im Einsatz ist. Für Entwickler und IT-Verantwortliche kann es sich also lohnen, einen Blick auf das neue Pyston zu werfen.
Gegenüber dem originalen Interpreter der Programmiersprache nutzt Pyston unter anderem JIT und Attribut-Caching, um den Code schneller zu machen. Wie die Entwickler hinter dem Ableger mitteilten, seien für die neue Version noch einmal an vielen Stellen Optimierungen vorgenommen worden. Das Ergebnis soll nun so aussehen, dass Programmierer ohne Veränderungen am eigenen Code Performance-Zuwächse von bis zu 30 Prozent erreichen können sollen.
Kleinigkeiten mit großer Wirkung
Ins Leben gerufen wurde das Pyston-Projekt von Kevin Modzelewski. Dieser war bis vor einigen Jahren als Chef-Entwickler bei Dropbox tätig. Die Software hinter dem Syncing-Dienst ist im Wesentlichen in Python geschrieben und Performance-Verbesserungen sorgen bei einem solch großen Dienst auch dann für enorme Einsparungen, wenn sie nur wenige Prozente mehr bringen.Im Zuge der Pyston-Entwicklung wurden nach Angaben Modzelewskis auch viele andere Punkte angefasst. So habe man unter anderem auch verschiedene Debugging-Funktionen entfernt, die ohnehin selten genutzt werden. Dies habe die Performance um rund 2 Prozent verbessert - was im Einzelfall ebenfalls kaum wahrnehmbar ist, aber eben enorme Ressourcen einspart, wenn man bedenkt, wie viel Python-Code weltweit im Einsatz ist. Für Entwickler und IT-Verantwortliche kann es sich also lohnen, einen Blick auf das neue Pyston zu werfen.
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