Stadia-Team kommt nicht zur Ruhe:
Produktchef verlässt Google
Googles Game-Streaming-Plattform Stadia hat einen weiteren wichtigen Mitarbeiter verloren und kommt somit noch immer nicht zur Ruhe. Ausgerechnet der Produktchef für Google Stadia hat den Konzern jüngst verlassen. Zu den Hintergründen ist bisher nichts bekannt.
Wie The Information gestern berichtete, ist John Justice nicht mehr für Google tätig. Justice war zuletzt als Vice President und Head of Product für Stadia zuständig. Im Grunde war Justice also der ranghöchste Mitarbeiter im Stadia-Team, wenn es um das Produkterlebnis geht, das die Kunden bei dem Angebot haben.
Siehe auch: Google Stadia: Übersicht der wichtigsten Infos, Spiele und Preise
Google und Justice hatten allerdings nicht immer ein glückliches Händchen bei der Umsetzung und Einführung neuer Features. Nachdem man Anfangs große Ankündigungen gemacht hatte, wurde das Team schnell von der Realität eingeholt und es gab diverse Verzögerungen.
Zuletzt hatte man die Taktik geändert und im Dezember verlauten lassen, dass Google keine neuen Funktionen mehr vor ihrer Fertigstellung ankündigen würde, um nicht zu viel zu versprechen. Letztlich wurden so manche Änderungen schon Wochen vor der offiziellen Vorstellung umgesetzt, ohne dass Google darüber informierte.
Google Stadia soll wie ähnliche Angebote von Microsoft und anderen Konkurrenten einen leichten Zugriff auf attraktive Spiele ermöglichen, ohne auf Anwenderseite sonderlich leistungsfähige Hardware vorauszusetzen. Erst vor kurzem hatte Google eine Such-Leiste eingeführt und der Stadia-Website die Möglichkeit zum Sortieren und Filtern von Spielelisten spendiert. In Kürze soll es außerdem möglich sein, unter Android Spiele im Web zu nutzen, ohne dafür die Stadia-App zu benötigen.
Siehe auch:
John Justice war oft das Gesicht von Stadia in der Öffentlichkeit
Justice war Anfang 2019 angetreten und verantwortete unter anderem, welche Features Stadia hat und welche Neuerungen Einzug halten sollen. Google hat den Abgang von Stadia-Produktchef John Justice mittlerweile auch gegenüber dem US-Magazin 9to5Google bestätigt. Er war es auch, der die Öffentlichkeit meist über geplante Veränderungen rund um Stadia informierte.Siehe auch: Google Stadia: Übersicht der wichtigsten Infos, Spiele und Preise
Google und Justice hatten allerdings nicht immer ein glückliches Händchen bei der Umsetzung und Einführung neuer Features. Nachdem man Anfangs große Ankündigungen gemacht hatte, wurde das Team schnell von der Realität eingeholt und es gab diverse Verzögerungen.
Zuletzt hatte man die Taktik geändert und im Dezember verlauten lassen, dass Google keine neuen Funktionen mehr vor ihrer Fertigstellung ankündigen würde, um nicht zu viel zu versprechen. Letztlich wurden so manche Änderungen schon Wochen vor der offiziellen Vorstellung umgesetzt, ohne dass Google darüber informierte.
Google Stadia soll wie ähnliche Angebote von Microsoft und anderen Konkurrenten einen leichten Zugriff auf attraktive Spiele ermöglichen, ohne auf Anwenderseite sonderlich leistungsfähige Hardware vorauszusetzen. Erst vor kurzem hatte Google eine Such-Leiste eingeführt und der Stadia-Website die Möglichkeit zum Sortieren und Filtern von Spielelisten spendiert. In Kürze soll es außerdem möglich sein, unter Android Spiele im Web zu nutzen, ohne dafür die Stadia-App zu benötigen.
Siehe auch:
- Google Stadia: Studio-Schließung mit Zuckerbrot und viel Peitsche
- Stadia als Lachnummer: Schuld daran war wohl mieses Management
- Terraria: Arbeiten am Stadia-Port werden wieder aufgenommen
- Stadia-Chaos: Entlassungen verhindern das Patchen von Spielen
- Google Stadia: Gaming über iPhone und iPad ab sofort möglich
Thema:
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