Bosch: 2025 arbeiten 400.000 Mitarbeiter an der Elektromobilität

Der Automobilzulieferer Bosch hat Zahlen zum Geschäft mit der Elektromobilität veröffentlicht, die zeigen, wie schnell die Umstellung in der Industrie bereits läuft. "Die Elektromobilität ist damit keine Wette auf die Zukunft mehr", so der Konzernchef.
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Volkmar Denner, der das Unternehmen durch die tiefgreifende Transformation führen soll, musste bisher vor allem in Vorleistung gehen. Das betraf in erster Linie Investitionen in die Forschung und Entwicklung - immer in der Hoffnung, die dabei entstehenden Produkte eines Tages auch in großem Stil an die Autokonzerne liefern zu können. 5 Milliarden Euro hat man dafür schon ausgegeben. Inzwischen trägt dies aber sichtbare Früchte.

Bis Ende 2020 habe man bereits Aufträge im Wert von 20 Milliarden Euro eingesammelt und damit deutlich mehr als bisher öffentlich kolportiert wurde. Die Prognosen des Unternehmens zeigen darüber hinaus, dass die Elektromobilität zum Job-Motor wird. Der Konzern geht davon aus, dass im Jahr 2024 bereits um die 400.000 Mitarbeiter Produkte für den Bereich Elektromobilität herstellen werden.

Gegenwind kann man nutzen

Bosch sieht sich außerdem auf gutem Kurs, auf dem Weltmarkt ordentlich mitzumischen. Hier wird bei den elektrischen Antriebskomponenten aktuell ein Wachstum von rund 20 Prozent verzeichnet, während Bosch selbst in dem Segment zuletzt um 40 Prozent zulegte. Ausgehend vom derzeitigen Stand, der Auftragsentwicklung und den Planungen der Kunden sieht sich das Management des deutschen Unternehmens bereits bei 5 Milliarden Euro Umsatz mit Elektromobilität im Jahr 2025.

Bei allen positiven Impulsen ist man aber vorsichtig, was die Prognosen über einen kürzeren Zeitraum angeht. Denn aktuell ist unklar, wie sich die Problemfälle Pandemie und Chip-Engpass weiter entwickeln. Generell ist Denner aber optimistisch. "Gegenwind wird zum Rückenwind, wenn man sich konsequent ausrichtet", sagte er.

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