Mercedes plant eigenes Betriebssystem MBOS und 3000 neue Stellen
Mercedes baut laut einem Medienbericht nun einen neuen Software-Campus in Sindelfingen auf, in dem gut 1000 neue Arbeitsplätze entstehen sollen. Ziel ist es, ein eigenes Betriebssystem für die neuen Elektrofahrzeuge des Konzerns zu entwickeln.
Das berichtet die Automobilwoche in einem exklusiven Report über die Planungen im Daimler-Konzern (Bericht hinter der Paywall). Das Betriebssystem soll MBOS heißen und ab 2024 zum Standard in den neuen Fahrzeugen werden. Mercedes geht damit nun den Weg, den auch Volkswagen erst vor verhältnismäßig kurzer Zeit angekündigt hatte - man will lieber mit einer kompletten Eigenentwicklung weitermachen, als bestehende Software-Lösungen einzukaufen.
Eine offizielle Ankündigung in Form einer Pressebekanntgabe gibt es noch nicht. Mercedes hat den Schritt aber gegenüber der Automobilwoche bestätigt.
"Am Standort Sindelfingen haben wir Top-Voraussetzungen für den Aufbau der MBOS-Organisation, womit wir rund 1000 neue Arbeitsplätze schaffen, vor allem für ausgewiesene Experten auf dem Gebiet Software-Entwicklung und -Programmierung", erklärte der für Sindelfingen verantwortliche Betriebsratschef Ergun Lümali. Neben den 1000 neuen Arbeitsplätzen in Sindelfingen werden zusätzlich in dem Bereich rund 2000 weitere Stellen weltweit entstehen.
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Planungen noch am Beginn
Mercedes will sich damit unabhängiger machen. Viel ist zu den neuen Plänen aber nicht nicht bekannt. Die Entwicklung von MBOS und der neuen MMA-Plattform für elektrische Fahrzeuge im Kompaktbereich laufen dabei parallel. Man befindet sich aber dem Bericht zufolge noch ganz am Anfang in der Konzeptionsphase, in der man zunächst einmal neben dem Zeitplan die vorrangigen wichtigsten Aufgaben der Software hinterfragt. Dabei geht es vor allem um Lade-Management und Kommunikation zu Ladestationen, aber auch um Navigation, Fahrzeugentertainment und ähnliches.Eine offizielle Ankündigung in Form einer Pressebekanntgabe gibt es noch nicht. Mercedes hat den Schritt aber gegenüber der Automobilwoche bestätigt.
"Am Standort Sindelfingen haben wir Top-Voraussetzungen für den Aufbau der MBOS-Organisation, womit wir rund 1000 neue Arbeitsplätze schaffen, vor allem für ausgewiesene Experten auf dem Gebiet Software-Entwicklung und -Programmierung", erklärte der für Sindelfingen verantwortliche Betriebsratschef Ergun Lümali. Neben den 1000 neuen Arbeitsplätzen in Sindelfingen werden zusätzlich in dem Bereich rund 2000 weitere Stellen weltweit entstehen.
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