Jahr startet mit wenig Wind und Sonne:
Die Folgen für den Strom-Mix
Wie weit man mit regenerativen Energien kommt, zeigen letztlich nicht die Rekordmeldungen bei stabilem Sommerwetter, sondern Zeiten, in denen wenig Sonne und Wind da sind - so wie zu diesem Jahresbeginn, von dem nun Daten vorliegen.
Im vergangenen Jahr wehte der Wind in den Wintermonaten kräftig und die Energiewirtschaft konnte den Strombedarf zu immerhin 52 Prozent aus den regenerativen Quellen decken. Jetzt waren Januar und Februar aber ungewöhnlich windstill - wenn man von einigen Winterstürmen absieht. Eine kontinuierlich starke Brise gab es nicht und auch die Sonne trug jahreszeitbedingt relativ wenig bei.
Trotzdem lag der Anteil der regenerativen Energieträger bei 40 Prozent, wie laut einem Bericht von Bizz Energy aus aktuellen Daten des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hervorgeht.
Die Branche betont darüber hinaus die dringende Notwendigkeit, den Bau von Speichersystemen endlich nicht weiter zu behindern. Aktuell unterliegen diese einem Steuer-Dilemma: Erst müssen regenerative Erzeuger Abgaben Zahlen, wenn sie Strom einspeisen, der dann in die Speicher fließt. Ein zweites Mal wird dann vom Staat kassiert, wenn die Speicher ihre Energie bei Bedarf wieder in das Netz leiten. Eine solche Doppelbelastung ist ein enormes Hemmnis für den Aufbau einer Speicher-Infrastruktur, wie sie in den kommenden Netzen unbedingt benötigt wird.
Trotzdem lag der Anteil der regenerativen Energieträger bei 40 Prozent, wie laut einem Bericht von Bizz Energy aus aktuellen Daten des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hervorgeht.
Speicher-Aufbau wird gebremst
Das zeigt einerseits, dass die Versorgung auch unter ungünstigen Umständen bereits auf einem recht guten Niveau angekommen ist. Allerdings ist auch klar, dass noch deutlich mehr für die Weiterentwicklung getan werden muss, wenn Deutschland sich in absehbarer Zeit klimaneutral mit Strom versorgen will. Der Fokus liegt hier regelmäßig auf Forderungen nach einem deutlich beschleunigten Ausbau, wofür insbesondere die politischen Weichen gestellt werden müssen.Die Branche betont darüber hinaus die dringende Notwendigkeit, den Bau von Speichersystemen endlich nicht weiter zu behindern. Aktuell unterliegen diese einem Steuer-Dilemma: Erst müssen regenerative Erzeuger Abgaben Zahlen, wenn sie Strom einspeisen, der dann in die Speicher fließt. Ein zweites Mal wird dann vom Staat kassiert, wenn die Speicher ihre Energie bei Bedarf wieder in das Netz leiten. Eine solche Doppelbelastung ist ein enormes Hemmnis für den Aufbau einer Speicher-Infrastruktur, wie sie in den kommenden Netzen unbedingt benötigt wird.
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