Xiaomi unter Druck: Chip-Engpass könnte Smartphones teurer machen
Xiaomi vermeldete vor kurzem stolz, dass die Verkaufszahlen seiner Smartphones in Europa extrem stark gewachsen sind. Dies liegt auch an den sehr niedrigen Preisen. Wie jetzt bekannt wurde, rechnet Xiaomi aber damit, dass die Geräte bald teurer werden könnten.
Wie Xiaomi während der Telefonkonferenz anlässlich der Bekanntgabe seiner jüngsten Geschäftszahlen andeutete, gerät auch der chinesische Hersteller zunehmend unter Preisdruck. Hintergrund sind die massiven Engpässe bei der Verfügbarkeit diverser Chips und anderer Komponenten, die in Folge der durch die Coronavirus-Pandemie stark gestiegenen Nachfrage entstanden sind.
Allerdings gestand Wang auch ein, dass man zwar versuche, den Kunden bestmögliche Preise zu bieten, andererseits aber in bestimmten Fällen auch gezwungen sein werde, die gestiegenen Kosten an die Käufer weiterzureichen. Xiaomi ist damit der ersten Smartphone-Hersteller, der im Zusammenhang mit den Chipengpässen von möglichen Preiserhöhungen spricht.
Man verspüre durchaus einen enormen Druck, so Wang gegenüber den Investoren. Bisher seien die Aussichten aber noch in Ordnung, so der Manager. Xiaomi setzt unter anderem auf breiter Front auf Chips des US-Konzerns Qualcomm, der laut früheren Berichten mittlerweile massive Probleme hat, die Nachfrage rund um seine SoCs zu befriedigen. Xiaomi als absoluter Großkunde mit exklusivem, vorgezogenem Zugriff auf bestimmte Chips, dürfte allerdings auch in dieser Hinsicht einen Vorteil gegenüber anderen Abnehmern haben.
Xiaomi drückt Preise nach Möglichkeit, aber...
Xiaomi-President Wang Xiang erklärte während des Investorengesprächs unter anderem, dass man auch weiterhin an der bisherigen Praxis festhalte, die Kosten für die Hardware-Produkte des Unternehmens stark zu optimieren. Xiaomi arbeitet mit extrem geringen Gewinnspannen, um so möglichst niedrige Preise zu bieten, die wiederum für hohe Verkaufszahlen sorgen sollen.Allerdings gestand Wang auch ein, dass man zwar versuche, den Kunden bestmögliche Preise zu bieten, andererseits aber in bestimmten Fällen auch gezwungen sein werde, die gestiegenen Kosten an die Käufer weiterzureichen. Xiaomi ist damit der ersten Smartphone-Hersteller, der im Zusammenhang mit den Chipengpässen von möglichen Preiserhöhungen spricht.
Man verspüre durchaus einen enormen Druck, so Wang gegenüber den Investoren. Bisher seien die Aussichten aber noch in Ordnung, so der Manager. Xiaomi setzt unter anderem auf breiter Front auf Chips des US-Konzerns Qualcomm, der laut früheren Berichten mittlerweile massive Probleme hat, die Nachfrage rund um seine SoCs zu befriedigen. Xiaomi als absoluter Großkunde mit exklusivem, vorgezogenem Zugriff auf bestimmte Chips, dürfte allerdings auch in dieser Hinsicht einen Vorteil gegenüber anderen Abnehmern haben.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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