Augen auf dem Bildschirm: Screen Time der Deutschen steigt rasant an
Was bedeutet Digitalisierung in Zeiten von Corona für die Deutschen in ihrem Alltag? Für fast alle gilt: Wir verbringen deutlich mehr Zeit vor Bildschirmen. Die Krise sorgt auch dafür, dass sich ältere Bevölkerungsschichten deutlich öfter an Rechner & Co heranwagen.
Deutschland wird in vielen Bereichen digitaler
Verbrachten die Deutschen nach eigener Schätzung bisher rund 8 Stunden am Tag zwischen Smartphone, Computermonitor und Fernseher, stieg dieser Wert in der Corona-Krise um mehr als zwei Stunden auf 10,4 Stunden. Interessant ist dabei auch ein genauer Blick auf die Anteile der Tätigkeiten, die sich ebenfalls durch die Pandemie verändert haben. Diese Zahl steht im Berufsleben für viele aber auch mit einer anderen Entwicklung im Zusammenhang: "Die Zeiten, in denen man für ein Zwei-Stunden-Meeting acht Stunden mit Bahn, Auto oder sogar Flugzeug angereist ist, sollten der Vergangenheit angehören", so Bitkom-Präsident Achim Berg.
Einen der stärksten Anstiege gibt es bei der durchschnittlichen Nutzerzeit, aber natürlich auch bei privaten Videoanrufen. Waren es vor Corona 0,6 Stunden pro Woche, schnellt dieser Wert auf jetzt 3,3 Stunden hoch - eine Steigerung um mehr als den Faktor 5. Ebenfalls wichtige Treiber der Bildschirmzeit im Privaten: Eine verdoppelte Streaming-Zeit von rund sieben Stunden pro Woche und deutlich mehr Zeit beim Online-Shopping.
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Digitalisierung heißt im Alltag mehr Zeit vor dem Bildschirm
Schon vor der Corona-Krise war bei einem großen Teil der Deutschen der Blick aus beruflichen und privaten Gründen für viele Stunden am Tag auf Bildschirme gerichtet. Die Pandemie bietet hier natürlich mit Home-Office, Lockdowns und anderen Effekten den perfekten Nährboden für eine deutliche Steigerung. Und genau diese will Bitkom auch in einer repräsentativen Umfrage ermittelt haben.
Deutschland wird in vielen Bereichen digitaler
Verbrachten die Deutschen nach eigener Schätzung bisher rund 8 Stunden am Tag zwischen Smartphone, Computermonitor und Fernseher, stieg dieser Wert in der Corona-Krise um mehr als zwei Stunden auf 10,4 Stunden. Interessant ist dabei auch ein genauer Blick auf die Anteile der Tätigkeiten, die sich ebenfalls durch die Pandemie verändert haben. Diese Zahl steht im Berufsleben für viele aber auch mit einer anderen Entwicklung im Zusammenhang: "Die Zeiten, in denen man für ein Zwei-Stunden-Meeting acht Stunden mit Bahn, Auto oder sogar Flugzeug angereist ist, sollten der Vergangenheit angehören", so Bitkom-Präsident Achim Berg.
Einen der stärksten Anstiege gibt es bei der durchschnittlichen Nutzerzeit, aber natürlich auch bei privaten Videoanrufen. Waren es vor Corona 0,6 Stunden pro Woche, schnellt dieser Wert auf jetzt 3,3 Stunden hoch - eine Steigerung um mehr als den Faktor 5. Ebenfalls wichtige Treiber der Bildschirmzeit im Privaten: Eine verdoppelte Streaming-Zeit von rund sieben Stunden pro Woche und deutlich mehr Zeit beim Online-Shopping.
Für alte Generationen ein Einstieg
Corona hat über alle Bevölkerungsschichten hinweg dafür gesorgt, dass digitale Technologien im Alltag an Bedeutung gewinnen. Acht von Zehn Bürgern (83 Prozent) geben an, dass Smartphone, Rechner und Co. in der Pandemie in mindestens einem Lebensbereich geholfen haben. Dabei sorgt die Krise auch dafür, dass gerade ältere Bevölkerungsschichten näher an digitale Helfer heranrücken. Bei den 64-Jährigen geben 9 von 10 (rund 88 Prozent) an, mehr digitale Technologien, Geräte und Dienste zu nutzen, bei den Senioren ist es mehr als jeder Zweite.Download Zoom - Gratis Videokonferenzen und Live-Chats
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