USA: Kältewelle bremst auch Versorgung mit neuen Servern aus
In den USA drohen aktuell spürbare Engpässe bei der Lieferung von Servern an Datenzentren. Denn die jüngste Kältewelle in und um den Bundesstaat Texas wirkt sich auf die Werke mehrerer großer Auftragshersteller aus.
Die in den zahlreichen großen US-Datenzentren eingesetzten Server werden zwar von bekannten asiatischen OEM-Konzernen produziert, sie kommen aber keineswegs von der anderen Seite des Pazifik. Sowohl Foxconn als auch Inventec und Wiwynn, die Datenzentren-Tochter Wistrons, haben ihre Produktionsstätten im Norden Mexikos in der Grenzstadt Ciudad Juárez angesiedelt, um flexibler und schneller liefern zu können.
Die Nachfrage ist eigentlich so groß, dass die Fertigungsanlagen noch ausgebaut werden sollen. Aktuell hat man aber Probleme, die Fertigung überhaupt aufrecht zu erhalten. Die benötigen Mengen kann man derzeit jedenfalls nicht herstellen, wie aus einem Bericht des Branchenblattes DigiTimes hervorgeht, das sich auf Quellen in der Lieferkette beruft.
Neben den Engpässen bei der Produktion selbst stockt es auch bei der Auslieferung fertiger Systeme. Teils konnten Transporte umgeleitet werden. Die IT-Unternehmen haben aber auch eine ganze Reihe großer Cloud-Datenzentren in Texas angesiedelt, wohin man kaum durchkam. Das lag unter anderem daran, dass man in dem US-Bundesstaat eher heiße Sommer und milde Winter kennt und es beispielsweise kaum einen organisierten Winterdienst zur Beräumung von Straßen gibt. Die Auftragsproduzenten rechnen so alles in allem damit, dass man frühestens im März wieder auf dem normalen Niveau der Lieferungen neuer Server ankommen wird.
Siehe auch: Strom-Ausfälle in Texas: Beschuldigte Windkraft kann wenig fürs Chaos
Die Nachfrage ist eigentlich so groß, dass die Fertigungsanlagen noch ausgebaut werden sollen. Aktuell hat man aber Probleme, die Fertigung überhaupt aufrecht zu erhalten. Die benötigen Mengen kann man derzeit jedenfalls nicht herstellen, wie aus einem Bericht des Branchenblattes DigiTimes hervorgeht, das sich auf Quellen in der Lieferkette beruft.
Kein Strom, keine freien Straßen
Das Kernproblem besteht darin, dass die Stromversorgung in Mexiko zu einem großen Teil auf Erdgas-Kraftwerken basiert. Der Brennstoff wird dabei zu einem großen Teil aus Texas importiert. Dort allerdings sind zahlreiche Förderanlagen aufgrund des Kälteeinbruchs eingefroren und können schlicht nicht liefern. Vor allem Großverbraucher in Mexiko bekommen den daraus resultierenden Engpass nun bereits zu spüren.Neben den Engpässen bei der Produktion selbst stockt es auch bei der Auslieferung fertiger Systeme. Teils konnten Transporte umgeleitet werden. Die IT-Unternehmen haben aber auch eine ganze Reihe großer Cloud-Datenzentren in Texas angesiedelt, wohin man kaum durchkam. Das lag unter anderem daran, dass man in dem US-Bundesstaat eher heiße Sommer und milde Winter kennt und es beispielsweise kaum einen organisierten Winterdienst zur Beräumung von Straßen gibt. Die Auftragsproduzenten rechnen so alles in allem damit, dass man frühestens im März wieder auf dem normalen Niveau der Lieferungen neuer Server ankommen wird.
Siehe auch: Strom-Ausfälle in Texas: Beschuldigte Windkraft kann wenig fürs Chaos
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