AMD: Hohe Fehlerquote bei Ryzen 5000 kann nicht bestätigt werden
Der PC-Hersteller PowerGPU sorgte vor kurzem mit einem Tweet für Aufsehen, der von einer zu hohen Ausfallquote bei Ryzen-5000-Prozessoren berichtete. Jedoch können weder AMD noch andere dazu befragte PC-Hersteller das Problem bestätigen.
Am vergangenen Wochenende sorgte der System-Builder PowerGPU mit der Aussage für Aufsehen, dass Ryzen-5000-Prozessoren eine "immer noch zu hohe" Ausfallquote aufweisen. Von 320 Prozessoren seien mit 19 Stück sechs Prozent bereits bei der Anlieferung defekt gewesen. Die Seite PCWorld hat sich mittlerweile sowohl bei AMD als auch drei anderen Herstellern erkundigt.
AMD selbst gab folgendes Statement ab: "AMD prüft eine Beschwerde eines PC-Herstellers bezüglich unerwartet hoher Ausfallraten bei Desktop-Prozessoren der Ryzen-5000-Serie. Uns sind aktuell keine ähnlichen Probleme bekannt." Die drei befragten System-Builder werden nicht namentlich genannt, jedoch wird angedeutet, dass allesamt mehr Komplettrechner verkaufen als PowerGPU. Der erste Anbieter gibt zu Protokoll, dass es keine Probleme mit Ryzen-basierten Systemen gibt. Fertigungslinien und Rücklaufquoten hätte man stets im Auge. Auch Anbieter Zwei bestätigt dies: Weder der Qualitätskontrolle noch dem Support seien Auffälligkeiten bekannt.
Der dritte Anbieter gab mehr Informationen preis und führte dann tatsächlich auffälligere Fehlerquoten an. Demnach sollen 2,9 Prozent aller Ryzen-5000-Prozessoren, drei Prozent aller Ryzen-3000-CPUs und 2,5 Prozent aller Threadrippers der 3000er-Serie an der Qualitätskontrolle des Unternehmens scheitern.
PowerGPU hat den aufsehenerregenden Tweet um die defekten Ryzen-5000-Prozessoren mittlerweile wieder gelöscht. Begründet wird der Schritt zum einen damit, dass man Diskussionen von der eigenen Timeline fernhalten wolle. Außerdem betont der PowerGPU, dass sich AMD um seine Marke kümmere und man gemeinsam an einer Lösung arbeite. Basierend auf den Angaben der drei befragten Hersteller und Berichten anderer Seiten, geht PCWorld davon aus, dass es sich bei der PowerGPU-Problematik um eine Anomalie handelt.
Unser AMD Special Nachrichten und Downloads zu AMD-Grafikkarten sowie CPUs Siehe auch:
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Der dritte Anbieter gab mehr Informationen preis und führte dann tatsächlich auffälligere Fehlerquoten an. Demnach sollen 2,9 Prozent aller Ryzen-5000-Prozessoren, drei Prozent aller Ryzen-3000-CPUs und 2,5 Prozent aller Threadrippers der 3000er-Serie an der Qualitätskontrolle des Unternehmens scheitern.
Test-Versagen kein Defekt
Allerdings sieht aber auch dieser Hersteller kein schwerwiegendes Problem, sobald die Zahlen in Relation gesetzt werden. Man verkaufe eigenen Angaben zu Folge immer noch deutlich mehr Intel- als AMD-basierte CPUs, sodass einzelne Ausfälle die Quote stärker beeinflussen würden. Außerdem wird betont, dass ein Scheitern im hauseigenen "Torture-Test" nicht mit einem Defekt der CPU gleichzusetzen sei. So wird zum Beispiel immer mit vollbestückten Speicherslots getestet, auch wenn die Systeme schlussendlich gar nicht in dieser Form verkauft werden.PowerGPU hat den aufsehenerregenden Tweet um die defekten Ryzen-5000-Prozessoren mittlerweile wieder gelöscht. Begründet wird der Schritt zum einen damit, dass man Diskussionen von der eigenen Timeline fernhalten wolle. Außerdem betont der PowerGPU, dass sich AMD um seine Marke kümmere und man gemeinsam an einer Lösung arbeite. Basierend auf den Angaben der drei befragten Hersteller und Berichten anderer Seiten, geht PCWorld davon aus, dass es sich bei der PowerGPU-Problematik um eine Anomalie handelt.
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