KLM führt ersten kommerziellen Flug mit synthetischem Kerosin durch

Die niederländische Fluglinie KLM hat bekannt gegeben, dass man im Januar erstmals einen kommerziellen Linienflug unter Verwendung von synthetisch hergestelltem Kerosin durchgeführt hat. Allerdings wurde das künstliche Flugbenzin nur im Zuge einer Beimischung verwendet.
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KLM
Wie KLM jüngst verlauten ließ, hat das Unternehmen im Januar einen regulären Linienflug durchgeführt, bei dem erstmals synthetisches Kerosin verwendet wurde. Der Flug startete am Flughafen Schiphol in Amsterdam mit dem Ziel Madrid. Die mit dem synthetischen Kraftstoff betriebene Maschine dürfte für die fast 1500 Kilometer lange Strecke rund 2,5 Stunden benötigt haben.

KLM: Erster kommerzieller Flug mit synthetischem KerosinKLM: Erster kommerzieller Flug mit synthetischem KerosinKLM: Erster kommerzieller Flug mit synthetischem KerosinKLM: Erster kommerzieller Flug mit synthetischem Kerosin

Nach Angaben von KLM verwendete man bei dem Flug ein von dem Forschungszentrum des Ölkonzerns Shell hergestelltes synthetisches Kerosin, das unter Verwendung von CO2, Wasser und Sonnenenergie produziert wurde. Bei dem Flug wurde allerdings nicht ausschließlich das künstlich erzeugte Kerosin verwendet.

Stattdessen wurden der bei dem Flug verwendeten Gesamtmenge an Treibstoff 500 Liter des synthetischen Kerosins beigemischt. Offen ist, wie viel Kerosin bei dem Flug insgesamt verbraucht wurde, so dass auch unklar ist, wie hoch der Anteil des synthetischen Kraftstoffs war. Die Unternehmen betonten dennoch, dass es sich um einen wichtigen Schritt in Richtung des Ziels handle, ab spätestens 2050 alle Flüge in Europa mit "nachhaltigen" Antrieben durchzuführen.

Geht man davon aus, dass für den Flug, wie auf KLMs Fotos gezeigt, eine Boeing 737-800 verwendet wurde, dürften stündlich rund 2,5 Tonnen Kerosin verbraucht worden sein. Bei geschätzten 2,5 Stunden Flugdauer dürften so gut 6,25 Tonnen Kerosin benötigt worden sein. Der Anteil des synthetischen Kerosins lag also wohl bei rund acht Prozent, auch wenn diese Berechnungen natürlich rein spekulativer Natur sind, da die beteiligten Firmen keine genauen Details zu dem Flug veröffentlicht haben.
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