Googles Dunant-Kabel ist online:
250 Terabit/s durch den Atlantik
Durch den Atlantik gibt es eine neue Hochgeschwindigkeits-Verbindung für Daten. Gebaut wurde diese von Google in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner SubCom. Der Backbone zwischen Nordamerika und Europa wird damit deutlich leistungsfähiger.
In dem Kabel-Strang, der in den vergangenen Monaten verlegt wurde, sind zwölf Glasfaser-Paare eingebettet. Erstmals werden diese auf lange Distanz über das Space-Division-Multiplexing (SDM) genutzt. Letztlich kann mit der Verbindung eine Bandbreite von bis zu 250 Terabit pro Sekunde erreicht werden. Durch optimierte Repeater-Technologien soll das ganze Verfahren zusätzlich auch noch äußerst energieeffizient funktionieren.
In den USA taucht das Kabel in Virginia Beach im US-Bundesstaat Virginia in den Atlantik ein. Auf europäischer Seite landet die Verbindung dann im französischen Saint-Hilaire-de-Riez an. Das Kabel wurde auf den Namen Henry Dunants getauft, der als erster Mensch den Friedensnobelpreis erhielt, nachdem er das Rote Kreuz gegründet hatte.
In den USA betreibt Google in Virginia bereits eigene Datenzentren, die hier direkt angebunden werden können. Auf europäischer Seite muss noch eine gewisse Distanz über Land überwunden werden. Hier nutzt Google die bereits verfügbaren Glasfaser-Backbones in Frankreich, um seine eigenen Systeme in und um Belgien zu erreichen. Das ist bei vergleichbarer Qualität deutlich günstiger, als das Kabel noch durch den Ärmelkanal zu bringen.
In den USA taucht das Kabel in Virginia Beach im US-Bundesstaat Virginia in den Atlantik ein. Auf europäischer Seite landet die Verbindung dann im französischen Saint-Hilaire-de-Riez an. Das Kabel wurde auf den Namen Henry Dunants getauft, der als erster Mensch den Friedensnobelpreis erhielt, nachdem er das Rote Kreuz gegründet hatte.
Direkter Weg zwischen Datenzentren
Das neue Kabel verläuft über eine Strecke von insgesamt rund 6000 Kilometern. Es dient in erster Linie der Verbindung verschiedener Datenzentren Googles miteinander. Die Infrastruktur des Konzerns soll so aber auch besser an die Netze verschiedener Provider angebunden werden. Damit, so hieß es, trage man der schnell wachsenden Bedeutung von Cloud-Anwendungen Rechnung, bei denen eine zügige und störungsfreie Verbindung zwischen Client und Server jederzeit vonnöten ist.In den USA betreibt Google in Virginia bereits eigene Datenzentren, die hier direkt angebunden werden können. Auf europäischer Seite muss noch eine gewisse Distanz über Land überwunden werden. Hier nutzt Google die bereits verfügbaren Glasfaser-Backbones in Frankreich, um seine eigenen Systeme in und um Belgien zu erreichen. Das ist bei vergleichbarer Qualität deutlich günstiger, als das Kabel noch durch den Ärmelkanal zu bringen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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