Samsung: Der Krisen-Boom ist schneller vorbei als gedacht
Samsung Electronics hat auch zum Jahresende hin weiter recht gut von der Corona-Krise profitiert. Allerdings räumte das Unternehmen auch ein, dass man letztlich nicht die Ergebnisse erreicht, die als Zielsetzung im Raum standen.
Seitens des Managements hieß es, dass der Umsatz nach den bisher vorliegenden und noch ungeprüften Zahlen im Jahresvergleich leicht von 54,7 Milliarden auf nun 55,8 Milliarden Dollar gestiegen ist. Daraus soll ein operativer Gewinn von 8,2 Milliarden Dollar resultieren. Das wären zwar deutlich mehr als im Vorjahresquartal, als 6,5 Milliarden Dollar erreicht wurden. Aber eben auch deutlich weniger als im vorhergehenden Jahresviertel. Die Prognosen der Analysten würden so ebenfalls deutlich verfehlt.
Wo genau das Problem lag, wird von den Verantwortlichen derzeit noch nicht genauer beleuchtet. Detaillierte Debatten über die Geschäftsentwicklung führt man erst, wenn zur ordentlichen Bekanntgabe der Quartalsbilanzen die geprüften Zahlen vorliegen und auch die einzelnen Geschäftsbereiche genauer aufgeschlüsselt sind.
Aber auch die Chip-Sparte konnte nicht mehr an die vorhergehenden Monate anknüpfen. Denn die Nachfrage nach Speicherchips hat sich dann doch wieder ein wenig beruhigt. Auf der anderen Seite setzte Samsung infolge der Krise mehr Computer und Fernseher ab - die aber keine besonders hohen Gewinnmargen beinhalten.
Wo genau das Problem lag, wird von den Verantwortlichen derzeit noch nicht genauer beleuchtet. Detaillierte Debatten über die Geschäftsentwicklung führt man erst, wenn zur ordentlichen Bekanntgabe der Quartalsbilanzen die geprüften Zahlen vorliegen und auch die einzelnen Geschäftsbereiche genauer aufgeschlüsselt sind.
Wichtige Bereiche unter Druck
Allerdings hatte Samsung bereits in seinen Prognosen für das vierte Quartal 2020 einige Hinweise gegeben, wo die Entwicklung vor Herausforderungen gestellt wird. So rechnete man unter anderem mit einer stärkeren Konkurrenz-Situation im Smartphone-Markt. Und diese trat dann spätestens mit der Veröffentlichung der neuen iPhone-Serie von Apple auch ein. Die Geräte decken eine ziemlich breite Kundenschicht ab und kommen allesamt mit 5G-Anbindungen daher.Aber auch die Chip-Sparte konnte nicht mehr an die vorhergehenden Monate anknüpfen. Denn die Nachfrage nach Speicherchips hat sich dann doch wieder ein wenig beruhigt. Auf der anderen Seite setzte Samsung infolge der Krise mehr Computer und Fernseher ab - die aber keine besonders hohen Gewinnmargen beinhalten.
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