Apple: ARM-Übergang so gut, weil seit zehn Jahren dran gearbeitet wird
Apple sorgt seit Wochen durchaus für Anerkennung ob des ziemlich glatten Übergangs auf die ARM-Plattform. Ein ehemaliger Kernel-Entwickler des Konzerns gab nun einen Einblick, warum die ganze Sache so gut abläuft.
Im Juni hatte Apple die Umstellung auf die ARM-Architektur bei Desktop-Systemen und Notebooks offiziell angekündigt und externe Entwickler mit Developer-Kits ausgestattet. Im November kamen dann die ersten Geräte offiziell auf den Markt. Und während sonst üblicherweise jedes noch so kleine Problem groß in der Öffentlichkeit diskutiert wird, blieb es hier erstaunlich ruhig. Zu vernehmen ist im Grunde nur Lob über die Performance.
Das liegt nicht unwesentlich daran, dass Apple hier keinen Schnellschuss hinlegte. Wie der Kernel-Entwickler Shac Ron berichtete, sei man bei Apple immerhin seit vielen Jahren mit der 64-Bit-Architektur ARMs beschäftigt. Ja sogar mehr als das: Apple brachte 2013 mit dem A7 im damaligen iPhone schon einen 64-Bit-ARM auf den Markt, als der britische Chipdesigner selbst noch gar nicht in der Lage war, entsprechende Kerne zu liefern. In Cupertino arbeitete man schon seit 2010 selbst an den entsprechenden Befehlssätzen und drängte ARM regelrecht, seine Designs endlich auch in dem Bereich voranzubringen.
Angesichts dieser Ausführungen fällt es nicht schwer zu glauben, dass Apple die Erwartungen in noch leistungsfähigere Chips, die dann auch in echten Pro-Geräten zum Einsatz kommen können, erfüllen wird. Es deutet sich aber auch an, dass hier im Computer-Bereich der gleiche Effekt wie bei Smartphones auftreten kann: Andere Hersteller sind kaum in der Lage mit den Apple-Chips mitzuhalten - und das nicht, weil beispielsweise Qualcomm weniger fähig ist, sondern weil Apple eben aufgrund seiner Rolle in der Entwicklung der Architektur einen enormen Vorsprung hat.
Das liegt nicht unwesentlich daran, dass Apple hier keinen Schnellschuss hinlegte. Wie der Kernel-Entwickler Shac Ron berichtete, sei man bei Apple immerhin seit vielen Jahren mit der 64-Bit-Architektur ARMs beschäftigt. Ja sogar mehr als das: Apple brachte 2013 mit dem A7 im damaligen iPhone schon einen 64-Bit-ARM auf den Markt, als der britische Chipdesigner selbst noch gar nicht in der Lage war, entsprechende Kerne zu liefern. In Cupertino arbeitete man schon seit 2010 selbst an den entsprechenden Befehlssätzen und drängte ARM regelrecht, seine Designs endlich auch in dem Bereich voranzubringen.
Apple treibt alle vor sich her
Dies legte letztlich auch die Grundlage für den M1. Auch bei diesem habe nicht ARM die wichtigen Arbeiten erledigt, sondern Apple sei mit einem Plan über zehn Jahre immer weiter vorangeprescht und habe im Grunde den ganzen Sektor nach vorn gebracht. Das Entwicklungs-Team in Cupertino sorgte für Design-Entscheidungen, die es nun möglich machten, den M1 mit seinen 16 Milliarden Transistoren ordentlich zu betreiben und zu einer starken Performance zu bringen.Angesichts dieser Ausführungen fällt es nicht schwer zu glauben, dass Apple die Erwartungen in noch leistungsfähigere Chips, die dann auch in echten Pro-Geräten zum Einsatz kommen können, erfüllen wird. Es deutet sich aber auch an, dass hier im Computer-Bereich der gleiche Effekt wie bei Smartphones auftreten kann: Andere Hersteller sind kaum in der Lage mit den Apple-Chips mitzuhalten - und das nicht, weil beispielsweise Qualcomm weniger fähig ist, sondern weil Apple eben aufgrund seiner Rolle in der Entwicklung der Architektur einen enormen Vorsprung hat.
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