Aus oder Verlängerung: Anfang 2021 klärt sich das Schicksal der ISS

Geld, Steuern, Euro, Banknoten Bildquelle: Pixabay Iss, Raumstation, AMS Bildquelle: NASA
Aktuell laufen die Planungen zur ISS offiziell in vier Jahren aus. Lohnt sich dann wegen zunehmender technischer Probleme eine weitere Ver­längerung oder wird die Internationale Raumstation in Rente geschickt? Das Schicksal des Außenpostens wird wohl bald besiegelt.

Das Schicksal der ISS wird Anfang nächsten Jahres zum Thema

Die ISS versteht es, fast unabhängig von politischen Lagen auf der Erde internationale Zusammenarbeit im Weltraum zu bündeln. Bisher laufen die Pläne für den Betrieb des Außenpostens im All bis 2024. Viele wünschen sich aber eine Verlängerung, die der Raumstation vier bis sechs weitere Jahre im Weltraum bescheren soll. Jetzt hat Russland mitgeteilt, dass die Gespräche für eine Weiterführung des Programms im nächsten Jahr beginnen werden.

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"Die Verlängerung der Betriebszeit hängt sowohl von technischen als auch von politischen Fragen ab, die mit den Partnern erörtert werden", so die Raumfahrtbehörde Roskosmos in Moskau gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (via Handelsblatt). Der russische Vize-Regierungschef Juri Borissow grenzt den Zeitraum, in dem eine Entscheidung zu erwarten ist dann noch weiter ein: schon im ersten Quartal 2021 könnten die Beratungen abgeschlossen sein. "Noch ist das Schicksal der ISS nicht entschieden", so Borissow.

Viele Probleme und wechselnde Prognosen

Abseits der weltlichen Verhandlungen hat die ISS - in Teilen seit 22 Jahren im Orbit - mit immer mehr Verschleiß zu kämpfen. In diesem Jahr hatte ein Luftleck im russischen Teil der Station wiederholt für Aufregung gesorgt. Auch der immer wieder auftretende Ausfall von Teilen der Technik für die Sauerstoffproduktion macht große Sorgen. Und so wird die Zukunft der ISS wohl vor allem von einer Frage bestimmt: Wie hoch fällt die Rechnung für die anhaltenden technischen Probleme aus und wie tief sind die Partner bereit, dafür in die Tasche zu greifen?

Alleine die Investitionen für den Aufbau der ISS belaufen sich nach Schätzungen auf rund 100 Milliarden Euro, die sich allerdings über einen Zeitraum von 30 Jahren erstrecken und zwischen den 14 beteiligten Ländern aufteilen - Europa hat bisher rund 8 Milliarden investiert. Aktuell schultert die USA mit drei bis vier Milliarden Euro pro Jahr einen Großteil der laufenden Kosten. Iss, Raumstation, AMS Iss, Raumstation, AMS NASA
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