Hayabusa2-Landung: Es gibt Gewissheit, Asteroidenproben sind an Bord
Die japanische Sonde Hayabusa2 ist 2018 auf dem Asteroiden Ryugu gelandet, vor einem Jahr brach die Sonde dann zur Rückreise auf. Diese wurde vor gut einer Woche abgeschlossen, denn Hayabusa2 erreichte erfolgreich das australische Outback. Im Gepäck: Asteroidengestein.
Die Proben-Kapsel kurz nach der Landung (Foto: JAXA)
Hayabusa2 ist am 6. Dezember gelandet und die Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) schaffte damit etwas, was bisher alles andere als eine Selbstverständlichkeit war, nämlich das Sammeln von Gesteinsproben auf einem Asteroiden. Die Öffnung des Behälters musste aber natürlich besonders vorsichtig erfolgen, unter anderem deshalb, weil eine Kontamination verhindert werden musste, aber auch, weil sich in der Kapsel Gas befindet, das direkt von Ryugu stammt.
Wie Space berichtet, haben die japanischen Wissenschaftler nun ein erstes Foto veröffentlicht, das zeigt, dass sich tatsächlich Gesteinsproben in der "Probenkammer" befinden. Auf Twitter schreibt JAXA, dass das veröffentlichte Foto und das Gestein braun aussehen, das Gestein aber in Wirklichkeit schwarz sei. So oder so, man freut sich über einen "großen Erfolg".
Gestein bzw. Asteroidenstaub wurden in zwei Manövern gesammelt: Im ersten wurden schlichtweg Proben von der Oberfläche abgegriffen. Im zweiten Fall wurde ein Kupferprojektil in den Asteroiden geschossen, um an tieferliegendes Material kommen zu können. Damit wollen die Wissenschaftler auch herausfinden, wie die unwirtliche Umgebung des Weltalls den Asteroiden geprägt und beeinflusst hat.
Die Proben-Kapsel kurz nach der Landung (Foto: JAXA)
Hayabusa2 ist am 6. Dezember gelandet und die Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) schaffte damit etwas, was bisher alles andere als eine Selbstverständlichkeit war, nämlich das Sammeln von Gesteinsproben auf einem Asteroiden. Die Öffnung des Behälters musste aber natürlich besonders vorsichtig erfolgen, unter anderem deshalb, weil eine Kontamination verhindert werden musste, aber auch, weil sich in der Kapsel Gas befindet, das direkt von Ryugu stammt.
Wie Space berichtet, haben die japanischen Wissenschaftler nun ein erstes Foto veröffentlicht, das zeigt, dass sich tatsächlich Gesteinsproben in der "Probenkammer" befinden. Auf Twitter schreibt JAXA, dass das veröffentlichte Foto und das Gestein braun aussehen, das Gestein aber in Wirklichkeit schwarz sei. So oder so, man freut sich über einen "großen Erfolg".
Sechs Jahre lange Reise
Hayabusa2 ist 2014 gestartet und 2018 bei dem erdnahen Asteroiden angekommen. Die Sonde ist etwa ein Jahr beim und auf Ryugu geblieben und beobachte bzw. untersuchte diesen. Auch Proben wurden genommen, es war eine der spektakulärsten Missionen der Raumfahrtgeschichte. Am 5. Dezember erfolgte die Landung in Australien, die Kapsel wurde später für weitere Untersuchungen nach Japan geflogen.Gestein bzw. Asteroidenstaub wurden in zwei Manövern gesammelt: Im ersten wurden schlichtweg Proben von der Oberfläche abgegriffen. Im zweiten Fall wurde ein Kupferprojektil in den Asteroiden geschossen, um an tieferliegendes Material kommen zu können. Damit wollen die Wissenschaftler auch herausfinden, wie die unwirtliche Umgebung des Weltalls den Asteroiden geprägt und beeinflusst hat.
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