Apple-Chef fordert auf UN-Konferenz sehr viel schärfere Klimaziele
Apple-Chef Tim Cook hat von der weltweiten Politik und auch seinen Kollegen in den Führungsetagen der Konzerne ein deutlich ambitioniertes Engagement für den Klimaschutz gefordert. Dies habe "historische Dringlichkeit".
Im Rahmen des Climate Ambition Summit 2020, das die Vereinten Nationen am Wochenende ausrichteten, stellte Cook klar, dass es den immer wieder vorgebrachten Widerspruch zwischen gewinnorientiertem Arbeiten und Klimaschutz schlicht nicht gebe. Jede der zahlreichen grünen Innovationen der vergangenen Jahre würde dies immer wieder unter Beweis stellen. Letztlich ist es also eine Frage der Bereitschaft, neue Wege zu gehen.
Als wertvollstes börsennotiertes Unternehmen hat Apple dabei natürlich Vorbild-Charakter, den es einhalten will. Der Konzern hat es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 komplett klimaneutral zu arbeiten. Das sei bei den direkt im Unternehmen angesiedelten Prozesses schon zu einem guten Teil gelungen, aktuell arbeitet man aber daran, auch die Zuliefererkette auf diesen Weg zu bringen. 95 Firmen, bei denen man Komponenten kauft oder Geräte fertigen lässt, unterstütze man derzeit beispielsweise bei der Umstellung auf die Nutzung regenerativer Energien.
Darüber hinaus sind aber auch noch verschiedene andere Veränderungen auf dem Weg. So arbeite Apple laut Cook weiter daran, möglichst wenig schädliche Chemikalien in der Produktion einzusetzen. Und auch bei den größten Kritikpunkten der letzten Zeit will der Konzern neue Möglichkeiten schaffen. Das betrifft beispielsweise ein verbessertes Programm für den Austausch von Akkus.
Aber auch die generelle Reparierbarkeit soll verbessert werden. In den USA hat man bereits ein Programm gestartet, durch das mehr unabhängige Werkstätten in die Lage vesetzt werden sollen, Apple-Geräte instandzusetzen. Dieses soll in Kürze auch auf Europa ausgeweitet werden. Hinzu kommen Recycling-Programme, die auch am Ende eines Lebenszyklus noch einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten sollen.
Siehe auch: Vollmundig: Ganz Apple will 2030 zu 100 Prozent klimaneutral sein
Als wertvollstes börsennotiertes Unternehmen hat Apple dabei natürlich Vorbild-Charakter, den es einhalten will. Der Konzern hat es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 komplett klimaneutral zu arbeiten. Das sei bei den direkt im Unternehmen angesiedelten Prozesses schon zu einem guten Teil gelungen, aktuell arbeitet man aber daran, auch die Zuliefererkette auf diesen Weg zu bringen. 95 Firmen, bei denen man Komponenten kauft oder Geräte fertigen lässt, unterstütze man derzeit beispielsweise bei der Umstellung auf die Nutzung regenerativer Energien.
Darüber hinaus sind aber auch noch verschiedene andere Veränderungen auf dem Weg. So arbeite Apple laut Cook weiter daran, möglichst wenig schädliche Chemikalien in der Produktion einzusetzen. Und auch bei den größten Kritikpunkten der letzten Zeit will der Konzern neue Möglichkeiten schaffen. Das betrifft beispielsweise ein verbessertes Programm für den Austausch von Akkus.
Aber auch die generelle Reparierbarkeit soll verbessert werden. In den USA hat man bereits ein Programm gestartet, durch das mehr unabhängige Werkstätten in die Lage vesetzt werden sollen, Apple-Geräte instandzusetzen. Dieses soll in Kürze auch auf Europa ausgeweitet werden. Hinzu kommen Recycling-Programme, die auch am Ende eines Lebenszyklus noch einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten sollen.
Siehe auch: Vollmundig: Ganz Apple will 2030 zu 100 Prozent klimaneutral sein
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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