China gelingt historisches Manöver:
Mond-Rückkehrkapsel angedockt
Der chinesischen Mond-Mission ist ein historisches Manöver geglückt: Die Mondsonde Chang'e-5 hat nach Angaben der Nationalen Raumfahrtbehörde Chinas erfolgreich ein ferngesteuertes Rendezvous- und Andockmanöver in der Mondumlaufbahn durchgeführt.
Bei dem ersten derartigen Manöver, das jemals von einem chinesischen Raumschiff durchgeführt wurde, übertrug die Chang'e-5-Sonde am Sonntag die auf dem Mond gesammelten Proben an das in der Mondumlaufbahn wartende Rückkehrmodul. Es geht dabei um rund zwei Kilogramm Mondgestein, das die Sonde erfolgreich gesammelt hatte. Die Forscher hoffen, dass die Proben, die zum ersten Mal seit 44 Jahren wieder auf die Erde zurückgebracht werden, neue Informationen über die vulkanische Aktivität auf dem Mond liefern werden.
Die Aufnahme von Chang'e 5 entstand kurz nach der Landung
"Der Mond ist ein großer Ort mit Unterschieden im Gelände. Die Rücksendung von Proben aus verschiedenen Gebieten hilft uns, die Entstehung und Struktur des Mondes zu verstehen", sagte der australische Weltraumexperte Morris Jones gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. "Diese Mission hilft auch China bei seinem langfristigen Ziel, Astronauten auf dem Mond zu landen", fügte Jones hinzu.
Siehe auch: Chinesische Sonde zeigt die bislang besten Bilder der Mondoberfläche
Die Aufnahme von Chang'e 5 entstand kurz nach der Landung
Chinesische Mondgöttin
Chang'e 5, benannt nach der chinesischen Mondgöttin, wurde Ende November vom Weltraumbahnhof in Wenchang auf der südchinesischen Insel Hainan gestartet. Das Raummodul landete am 1. Dezember auf dem Mond, begann mit dem Sammeln von Gesteinsproben und verließ den Mond bereits am 3. Dezember.Rückkehr Mitte Dezember
Das Manöver gilt als historisch, da es das erste Mal seit den Mondlandungen der Vereinigten Staaten und der ehemaligen Sowjetunion in den 1960er und 1970er Jahren ist, dass ein Andockmanöver im Orbit ohne einen dabei anwesenden Astronauten erfolgreich war. Das Modul umkreist nun wieder den Mond und wartet auf den richtigen Moment für die Rückkehr zur Erde. Forscher rechnen damit, dass es Mitte Dezember irgendwo in der Inneren Mongolei landet."Der Mond ist ein großer Ort mit Unterschieden im Gelände. Die Rücksendung von Proben aus verschiedenen Gebieten hilft uns, die Entstehung und Struktur des Mondes zu verstehen", sagte der australische Weltraumexperte Morris Jones gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. "Diese Mission hilft auch China bei seinem langfristigen Ziel, Astronauten auf dem Mond zu landen", fügte Jones hinzu.
Siehe auch: Chinesische Sonde zeigt die bislang besten Bilder der Mondoberfläche
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