Linux-Erfinder Linus Torvalds wünscht sich ein MacBook mit Apple M1

Apple hat mit der Einführung seiner ersten Macs auf Basis eines eigenen ARM-SoCs für Furore gesorgt, scheinen sie doch einen eher un­er­warteten Performance-Schub zu bringen. Linux-Erfinder Linus Torvalds ist dement­sprechend begeistert und wünscht sich jetzt ein MacBook mit Apple M1.
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Auch bei Torvalds haben die neuen MacBook Pro, MacBook Air und Mac Mini offensichtlich Eindruck hinterlassen, so dass auch er durchaus von einem solchen Gerät mit Apple M1-Plattform auf ARM-Basis träumt. Der Apple M1 ist im Grunde vor allem eine schnellere Version der Smartphone-CPUs von Apple und soll auch in PC-Formfaktoren Vorteile bei der Energieeffizienz bieten.

In einem Gespräch über Apples jüngste Laptops erklärte Torvalds daher auch wenig überraschend, dass er natürlich sehr gern ein MacBook mit M1-CPU sein Eigen nennen würde - wenn doch bloß Linux darauf laufen würde. Er erinnere sich noch immer gern an die alten 11,6-Zoll-Varianten des MacBook Air zurück, die er vor rund einer Dekade genutzt habe. Später habe er aber andere Geräte gewählt, weil sich Apple einfach zu viel Zeit ließ, um das schnell vollkommen veraltete Display zu ersetzen.

Einsatz von Linux auf ARM-Macs wird schwierig

Mittlerweile habe Apple zwar das Display-Problem durch die Einführung neuer, deutlich höher auflösender Panel gelöst, doch sei die Nutzung von Linux auf den modernen Macs inzwischen deutlich weniger attraktiv geworden. Apple betreibe seine Cloud-Systeme vielleicht mit Linux, doch die Laptops natürlich nicht, so Torvalds.

Das neue MacBook Air mit M1 sei wahrscheinlich "fast perfekt" für seine Zwecke geeignet, wenn man vom Betriebssystem absehe, so der Linux-Erfinder weiter. Er habe schlichtweg nicht die Zeit, sich damit zu befassen, wie Linux auf einem der neuen M1-basierten Geräte zum Laufen gebracht werden kann.

Außerdem fehle ihm das Bedürfnis, sich mit Firmen auseinanderzusetzen, die dabei keinerlei Hilfe leisten wollen. Damit dürfte zweifelsohne Apple gemeint sein, schließlich strebt der US-Computerkonzern seit Jahren seinem Ideal eines "Walled Garden" nach, bei dem alternative Betriebssysteme kaum eine Chance haben. Generell seien attraktive ARM-basierte Notebooks schon lange ein Traum von Torvalds, sagte er weiter.
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