US-Embargo: Huawei bekommt wieder Chips von Qualcomm, aber...
Qualcomm hat bestätigt, dass der US-Chipkonzern ab sofort im Besitz einer Ausnahmegenehmigung der amerikanischen Behörden ist, dank der man den chinesischen Smartphone- Hersteller Huawei wieder mit Prozessoren versorgen darf. Dabei gibt es aber einen großen Haken.
Wie Qualcomm gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters auf Anfrage erklärte, hat man tatsächlich eine entsprechende Lizenz des US Department of Commerce erhalten. Qualcomm darf somit ausnahmsweise bestimmte Produkte wieder an Huawei liefern. Dies beinhalte auch einige Produkte für 4G-Mobilfunk, also die Verwendung in LTE-Netzen.
Die jüngst erteilte Ausnahmelizenz für Qualcomm beschränkt sich ausdrücklich auf eine Reihe spezifischer Produkte und deckt explizit nicht eine breite Palette von Chips ab. Qualcomm hat deshalb noch eine Reihe weiterer Anträge auf die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung gestellt, um sich die Lieferung anderer Produkte freigeben zu lassen.
Bemerkenswert ist dabei, dass Qualcomm nach wie vor ausdrücklich keine 5G-fähigen Chips an Huawei liefern darf. Damit fallen im Grunde alle aktuellen Qualcomm-SoCs der Mittelklasse und die High-End-Chips der Snapdragon-Serie weg. Im Grunde kann Huawei also wohl nur ältere Chips von Qualcomm erhalten, so dass fraglich ist, ob die SoCs wirklich in neuen Geräten verwendet werden können.
Vor dem Inkrafttreten und der jüngst erfolgten neuen Verschärfung der Sanktionen gegen Huawei war Qualcomm ohnehin nur ein Sekundärlieferant der Chinesen. Weil Huawei in seinen Smartphones bis zuletzt meist seine aus eigener Entwicklung stammenden Chips verwendete, kamen nur in wenigen, meist einfachen Modellen Qualcomm-Prozessoren zum Einsatz.
Noch unklar, was Qualcomm liefern darf
Genaue Angaben darüber, welche Chips Qualcomm jetzt wieder an Huawei liefern darf, machte ein Sprecher des Unternehmens nicht. Bisher waren jedoch gar keine Lieferungen mehr erlaubt, weil die US-Regierung Huawei bereits vor geraumer Zeit auf eine Art "Schwarze Liste" gesetzt hat, die US-Firmen die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Konzern verbietet.Die jüngst erteilte Ausnahmelizenz für Qualcomm beschränkt sich ausdrücklich auf eine Reihe spezifischer Produkte und deckt explizit nicht eine breite Palette von Chips ab. Qualcomm hat deshalb noch eine Reihe weiterer Anträge auf die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung gestellt, um sich die Lieferung anderer Produkte freigeben zu lassen.
Bemerkenswert ist dabei, dass Qualcomm nach wie vor ausdrücklich keine 5G-fähigen Chips an Huawei liefern darf. Damit fallen im Grunde alle aktuellen Qualcomm-SoCs der Mittelklasse und die High-End-Chips der Snapdragon-Serie weg. Im Grunde kann Huawei also wohl nur ältere Chips von Qualcomm erhalten, so dass fraglich ist, ob die SoCs wirklich in neuen Geräten verwendet werden können.
Vor dem Inkrafttreten und der jüngst erfolgten neuen Verschärfung der Sanktionen gegen Huawei war Qualcomm ohnehin nur ein Sekundärlieferant der Chinesen. Weil Huawei in seinen Smartphones bis zuletzt meist seine aus eigener Entwicklung stammenden Chips verwendete, kamen nur in wenigen, meist einfachen Modellen Qualcomm-Prozessoren zum Einsatz.
Thema:
Qualcomm Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Qualcomm
- MagicPad 4: Honors Versuch zum Tablet-Gipfelsturm im Test
- Erstaunliche Vielfalt: Die besten Tablets für unter 300 Euro
- Samsung, OnePlus und Xiaomi: Vier aktuelle Tablet-Modelle im Vergleich
- Idea Tab Pro Gen 2: Großes Lenovo-Tablet für Arbeit und mehr
- Xiaomi Pad 8 (Pro): Test zeigt eines der besten Android-Tablets
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Beliebte Surface Tipps & Tricks Einträge
Neue Nachrichten
- Neues Outlook: Diese 15 Features sollen User vom Umstieg überzeugen
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- ChatGPT: OpenAI verbessert Sicherheit für Nutzer mit Lockdown-Modus
- 30 Mrd. Dollar für Elon Musk: Google mietet Rechenleistung bei SpaceX
- Nur für 2 Tage: Media Markt und Saturn schenken euch die MwSt.
- One UI 9: Neue Galaxy-Oberfläche womöglich früher fertig als gedacht
- Chrome: Google schraubt an Engine - Nutzer surfen so schnell wie nie
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!