Apples ARM-Umstieg: Millionen Einheiten geplant, Intel in 2 Jahren raus

Apple will bei seinen neuen ARM-basierten Macs offenbar kräftig auf die Tube drücken, um die Abhängigkeit von Intel als CPU-Lieferant möglichst schnell zu reduzieren. Innerhalb der nächsten drei Monate sollen bereits Millionen der Geräte produziert werden.
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Wie der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei Asia berichtet, hat Apple seine Fertigungspartner angewiesen, bis Februar 2021 ganze 2,5 Millionen MacBooks auf Basis der hauseigenen Apple A14-Plattform zu bauen. Die Geräte werden vermutlich in der nächsten Woche erstmals präsentiert und läuten den Abschied von Intel ein. Stattdessen will Apple auf breiter Front auf eigene ARM-basierte Prozessoren setzen.

Überraschend hoher Anteil von ARM-MacBooks erwartet

Vergleicht man Apples geplante Stückzahl von 2,5 Millionen ARM-Notebooks mit den Lieferzahlen aller MacBooks im Jahr 2019, ist der Anteil der ARM-basierten Modelle offenbar schon zum Start überraschend groß. Insgesamt wurden 2019 rund 12,6 Millionen MacBooks aller Art verkauft, so dass die geplante Zahl ARM-basierter Modelle einen Anteil von fast 20 Prozent ausmachen würde.

Angeblich will Apple innerhalb von nur zwei Jahren komplett auf Intel-Chips als Herz seiner Mac-Rechner verzichten. Stattdessen sollen zügig ARM-basierte Varianten Einzug halten, die vor allem Vorteile in Sachen Energieeffizienz mit sich bringen. Bereits im zweiten Quartal 2021 soll die Vorstellung weiterer MacBook-Modelle mit den hauseigenen neuen ARM-Chips zu erwarten sein, heißt es in dem Bericht aus Japan weiter.

Für die kommende Woche sollen zunächst mindestens drei erste Laptops auf Basis einer angepassten Variante des Apple A14 Bionic zu erwarten sein. Konkret plant Apple laut früheren Berichten ein neues MacBook Air sowie jeweils ein 13- und ein 16-Zoll-Modell des MacBook Pro, die allesamt mit ARM-SoCs ausgerüstet sein sollen. Äußerlich bleiben die ARM-Modelle vorerst identisch zu den bereits länger verfügbaren Ausgaben mit Intel-CPU.
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