Full Self-Driving: Teslas Autopilot fährt teilweise wie betrunken
Vor kurzem hat Tesla den Start der Full Self-Driving Beta bekannt gegeben, erste ausgewählte (und besonders vorsichtige) Tester sollen dabei die erweiterte Autonomie testen dürfen. Doch das Ganze funktioniert noch nicht so wie man sich das vorstellt oder mancher vielleicht hofft.
Der Tesla-Autopilot steht seit seinem Start in der Kritik, denn bereits der Name suggeriert mehr, als das System zu bieten vermag: Diese Kritik wird wohl nicht verstummen, denn auch die nächste Zündstufe der Tesla-Lösung ist noch nicht perfekt, ganz im Gegenteil. Denn die ersten Erfahrungen von Nutzern, die das aktualisierte System eingesetzt haben, sind vielfach nicht so gut.
Auf YouTube ansehen
Seit dem Start der Beta am 20. Oktober haben zumindest sechs Personen ihre Erfahrungen mit Teslas Full Self-Driving online gepostet. Die Probleme sind hierbei zahlreich und vielfältig: So werden rote Ampeln überfahren, das Auto bleibt zu knapp an der Kreuzung stehen, bog nicht rechtzeitig ab und hatte fast einen Auffahrunfall mit einem geparkten Fahrzeug.
Teslas Ansatz wird in der Branche auch vielfach kritisiert, weil Tesla hier einen Betatest in freier Wildbahn des Verkehrs durchführt. Bryan Reimer, Chef des Advanced Vehicle Technology Consortium am MIT, etwa meinte, dass hier ein Experiment mit Teilnehmern läuft, die keine Zustimmung gegeben haben, er meint damit Fußgänger, Radfahrer und andere Autofahrer.
Vor allem ist laut Reimer auch das beaufsichtigte Testen des Autopiloten gefährlich, denn Tesla-Fahrer sind abgelenkter, wenn sie auch ein Auge auf FSD oder ähnliches haben müssen.
"Nein, ich bin nicht betrunken!"
Wie CNN berichtet, hat beispielsweise ein Nutzer auf YouTube seine ersten Versuche mit der Beta des Full Self-Driving (FSD) dokumentiert. Und dabei schien das FSD streckenweise auch ganz gut zu funktionieren, aber eben nicht durchgängig. Bei einem misslungenen Spurwechsel meinte der Tesla-Besitzer, der das System ordnungsgemäß aufmerksam beaufsichtigte: "Leute, ich schwöre es, ich bin nicht betrunken, das ist mein Auto."
Auf YouTube ansehenSeit dem Start der Beta am 20. Oktober haben zumindest sechs Personen ihre Erfahrungen mit Teslas Full Self-Driving online gepostet. Die Probleme sind hierbei zahlreich und vielfältig: So werden rote Ampeln überfahren, das Auto bleibt zu knapp an der Kreuzung stehen, bog nicht rechtzeitig ab und hatte fast einen Auffahrunfall mit einem geparkten Fahrzeug.
Teslas Ansatz wird in der Branche auch vielfach kritisiert, weil Tesla hier einen Betatest in freier Wildbahn des Verkehrs durchführt. Bryan Reimer, Chef des Advanced Vehicle Technology Consortium am MIT, etwa meinte, dass hier ein Experiment mit Teilnehmern läuft, die keine Zustimmung gegeben haben, er meint damit Fußgänger, Radfahrer und andere Autofahrer.
Vor allem ist laut Reimer auch das beaufsichtigte Testen des Autopiloten gefährlich, denn Tesla-Fahrer sind abgelenkter, wenn sie auch ein Auge auf FSD oder ähnliches haben müssen.
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